ALLIGATOR MALANS

U16 und U18 wurden über die negativen Folgen von Snus informiert

Am 10. April 2019 war Lieni Widmer von graubündenSPORT zu Besuch in der MZH Lust in Maienfeld.

Alle Juniorinnen und Junioren der U16- und U18-Stufe, sowie der Staff, konnten sich selber überzeugen, dass Snus keine leistungssteigernde Wirkung hat.

Das Gegenteil ist der Fall, Snus macht süchtig und baut die körperliche Leistungsfähigkeit ab. 1 Portion Snus entspricht 3 Zigaretten

Der Verkauf von Snus ist in der Schweiz illegal und bei der World Anti-Doping Agency (WADA) steht Snus unter Beobachtung.

Am Ende des sehr interessanten und lehrreichen Vortrages wurde mit einem Wettbewerb das Wissen getestet. Alle haben interessiert mitgemacht und es wurde ein spannender Wettkampf um die Podestplätze.

Wir wünschen uns, dass dieser Input unsere Juniorinnen und Junioren in ihrer Karriere positiv beeinflusst und sich selber zu Vorbilder beim Thema Cool & Clean entwickeln.

Als Verein werden wir bei diesem Thema aktiv bleiben.

Alligator gewinnt in Zürich

Alligator Malans gelingt der erste Sieg in Zürich in dieser Saison. Die Malanser entscheiden eine attraktive fünfte Halbfinal-Partie dank einem starken Mitteldrittel mit 6:3.

Alligator Malans stand vor der heutigen Halbfinal-Partie gegen GC Unihockey mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage hätte das Saisonende für die Herrschäftler bedeutet.

Dementsprechend vorsichtig starteten die Alligatoren in dieses fünfte Spiel gegen GC. Doch dies bewirkte auch, dass die Zürcher in der Anfangsphase deutlich mehr vom Spiel hatten und näher am ersten Tor waren als die Gäste. Dieses erste Tor für die Zürcher fiel dann auch tatsächlich: Einmal mehr war es die erste Formation, die in der 17. Minute nach einem schönen Auslösungspass von Claudio Laely und einem Querpass von Christoph Meier auf Topskorer Joel Rüegger für die Führung besorgt war.

Ernsthafte Sorgen über ein Ausscheiden der Malanser musste sich die mitgereisten Fans in rot-schwarz aber nicht machen. Dies bewies das Resultat auf der Anzeigetafel nach 40 Minuten. Dieses lautete 4:2 aus Sicht der Alligatoren. Doch wie ist es nach der Dominanz der Zürcher in der Anfangsphase dazu gekommen?

Die Malanser fingen sich relativ schnell nach dem Rückstand und kamen bereits in der 19. Minute durch ein Distanzschuss von der linken Seite von Kevin Berry zum Ausgleich. Der Verteidiger bewies damit einmal mehr seine offensiven Qualitäten. Ab dem zweiten Abschnitt verlagerte sich das Spiel dann mehrheitlich in die Hälfte der Zürcher. Die Alligatoren zeigten eine der stärksten Drittel der ganzen Serie und spielten defensiv äusserst diszipliniert und fuhren offensiv den einen oder anderen schönen Angriff. Das Paradebeispiel dafür in der 36. Minute: Die dritte Malanser Formation kombinierte sich mit drei tollen Pässen vors Zürcher Tor, wo am Ende Nino Vetsch im Slot den Ball nur noch hinter GC-Torhüter Pascal Meier einschieben musste. Es war das 4:1 für die Alligatoren. Doch wie so häufig in dieser Serie vermochten die Zürcher noch einmal zu reagieren. Luca Graf kam noch vor dem Drittelsende aus fast identischer Position wie im ersten Drittel Berry zum Abschluss und traf ebenfalls haargenau.

Damit war die Spannung vor dem Schlussdrittel weiter vorhanden. Und die Zürcher kamen nicht ganz überraschend wieder deutlich aktiver aus der Pause zurück. Die Malanser unterstützen die Angriffsbemühungen der Zürcher mit einigen Unsauberkeiten in der Defensive. So verpasste Florian Wenk nach einem Ballgewinn in der 47. Minute alleine vor Wittwer den Anschlusstreffer. Nur kurze Zeit später war das Spiel dann tatsächlich wieder offen. Rüegger liess Camenisch stehen und versenkte den Ball im Direktduell mit Wittwer. In der 50. Minute dann ein weiterer Schreckmoment für die Alligatoren. GC-Verteidiger Tobias Heller traf nur den Pfosten. Die 53. Minute brachte dann aber die Erlösung: Eriksson-Elfsberg und Nett gelang mit einem Doppelschlag die Entscheidung. Denn trotz der Tatsache, dass die Zürcher bereits mehr als vier Minuten vor Schluss ohne Torhüter agierten, gelang ihnen kein Tor mehr

Die Malanser konnten endgültig aufatmen und erhalten nun am nächsten Samstag zuhause die Chance, die Serie auszugleichen. Ein weiteres emotionales und hochklassiges Spiel scheint fast garantiert.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin zur Partie: Wir wurden im Spiel immer stärker. Im ersten Drittel hat uns Wittwer gerettet. Und danach haben wir die wichtigsten Räume unter Kontrolle gebracht. Drei Linien haben dazu beigetragen. Jetzt kommen wir mit einem guten Gefühl nach Halle Lust.

GC Unihockey vs. UHC Alligator Malans 3:6 (1:1, 1:3, 1:2)

Sporthalle Hardau, Zürich, SR Zurbuchen/Wehinger

Tore: 17. Rüegger (Meier) 1:0, 19. Berry (Friolet) 1:1, 22. Friolet (Buchli) 1:2, 31. Karlander (Eriksson-Elfsberg) 1:3, 36. Vetsch (Braillard) 1:4, 37. Graf (Meier) 2:4, 48. Rüegger 3:4, 53. Eriksson-Elfsberg (Camenisch), 53. Nett (Eriksson-Elfsberg) 3:6

 

Bittere Niederlage im TV-Spiel

Im TV-Spiel in der schön präsentierten und stimmungsvollen Sporthalle LUST erzielte Oscar Elfsberg drei Tore für Malans. Mit seinem Hattrick und seiner Leidenschaft hielt er sein Team im Spiel. Nach der Niederlage lobte er die Atmosphäre und fand klare Worte zur Leistung: «Es war ein gewaltiges Erlebnis für uns und wohl auch für die Zuschauer in der Halle und am TV. Schade konnten wir ihnen kein besseres Spiel zeigen. Wir schenkten GC viele einfache Tore, mussten ständig einem Rückstand nachjagen. Erst im letzten Drittel konnten wir das Spiel kontrollieren.»

Viel hätte aber nicht gefehlt, und das laute Maienfelder Publikum wäre mit einer Verlängerung belohnt worden. Als Simon Nett in der 42. Minute den Anschluss zum 5:6 erzielte, schien wieder alles möglich. Plötzlich hatten die Malanser Ball und Gegner im Griff, waren feldüberlegen, während GC kaum noch offensiv agieren konnte.

In den vierzig Minuten zuvor war GC stabiler organisiert, während Malans bis zur Spielhälfte nur Kampf und Krampf dagegenhalten konnte. Die Zürcher beherrschten im Startdrittel die Mittelzone. Auf viele unpräzise Malanser Aktionen folgte kreatives und unberechenbares Offensivspiel. Dass die Zürcher besser im Spiel waren, zeigte zum Beispiel eine doppelte Überzahlsituation in der 17. Minute (Camenisch und Bärtschi mussten gleichzeitig auf die Strafbank): Trotz einem schwach gespielten Überzahlspiel gegen sich tapfer wehrende Malanser erzielte Christoph Meier mit einer banalen Einzelaktion den Treffer. Mit zwei, von Elfsberg kaltschnäuzig erzielten Toren, die eher unerwartet zu Stande kamen, hielt sich der Rückstand mit 2:4 nach 20 Minuten für Malans in (glücklichen) Grenzen.

Mental sollte es aber für die Bündner im zweiten Drittel nochmals anspruchsvoller werden. Es lief die 23. Spielminute, die Alligatoren waren eben stabiler ins zweite Drittel gestartet, als sich Kurioses zutrug: in der bisher sehr eingespielten Malanser Abwehrreihe Veltsmid/Camenisch sorgte ein Missverständnis für ein Eigentor. Ein Querpass in die Beine des stehenden Torhüters Wittwer lenkte dieser ins eigene Tor. So kam GC zu einem echten Gratis-Tor und führte mit drei Treffern Vorsprung.

Dieser Vorfall war nicht leicht zu verdauen, irgendwie schienen die Alligatoren den eben gefundenen Faden wieder verloren zu haben. Sie spielten unorganisiert und kompliziert, während GC es verpasste, die Führung sogleich weiter auszubauen. Zurück ins Spiel kamen die Bündner erst wieder durch einen aggressiven Einsatz der dritten Linie, die sich offensiv in Szene setzen konnte. Davon schien auch der erste Block inspiriert worden zu sein und Remo Buchli korrigierte das Eigentor mit dem Treffer zum 3:5. Doch wiederum wurde der Elan gebrochen: Eine Strafe zur Unzeit nutzte Nationalverteidiger Graf mit einem Weitschuss zum 3:6 und kurz darauf scheiterte Dan Hartmann mit einem Penalty an Pascal Meier. Und ohne einige Glanzparaden von Jonas Wittwer im Malanser Tor, wäre das Spiel zu Gunsten der Zürcher entschieden gewesen. Aber Elfsberg eroberte sich mit den Vorzügen seines langen Körpers im Zweikampf den Ball und bezwang Meier in der hohen Ecke (38.).

Dieses Tor war die Grundlage für eine späte, aber beinahe erfolgreiche Aufholjagd im letzten Abschnitt. Die Alligatoren hatten einen Pfostenschuss zu beklagen und vergaben ihre Chancen in Überzahl. In diesen Minuten lag die Umkehr zum Guten für die Bündner in Reichweite, GC wirkte angeschlagen und die Bündner Fans sorgten für Hochstimmung. Zwei Treffer ins leere Malanser Tor besiegelten dann aber das Verdikt zu Gunsten von GC.

Was können die Alligatoren nun aus diesem Spiel Positives mitnehmen? «Wir kämpfen alle zusammen als Team und geben nie auf. Wir wissen und haben gezeigt, dass wir auch gegen GC grosse Rückstände jederzeit aufholen können. Die Serie ist noch nicht entschieden», meinte Oscar Elfsberg vorausblickend.

Das nächste Spiel findet kommenden Samstag in Zürich statt. Jetzt sind Siege für die Bündner Pflicht. Aber nach wie vor liegt auch der Superfinal in Reichweite.

Alle in rot-schwarz am Samstag

Nach drei Spielen liegen die Alligatoren gegen GC mit 2:1 in der Best-of-7-Serie im Rückstand. Die ersten drei Spiele haben gezeigt, dass sich beide Teams formstark und auf Augenhöhe befinden. Details entschieden bisher über Sieg oder Niederlage – Playoffunihockey pur. Am Samstag, 6. April 2019 um 17.00 geht der Kampf um den Finaleinzug in der Sporthalle Lust in Maienfeld weiter. Es wird allerdings alles andere als ein gewöhnliches Spiel. Die Partie wird erstmals live auf SRF übertragen. Aus diesem Grund wollen wir für die Spieler eine ganz spezielle Atmosphäre schaffen. Kommt deshalb alle in rot-schwarz in die Halle und sorgt für eine einzigartige Stimmung.

Erkämpfen sich die Malanser vor eigenem Publikum wie vor Wochenfrist einen Sieg und gleichen die Serie aus? Wie blühen die verschiedenen Spieler in der schönsten Unihockey-Jahreszeit auf? Wer drückt dem Spiel die entscheidenden Stempel auf? Und dürfen sich die Akteure wieder auf ein lautes und frenetisches Heimpublikum freuen? Fragen, die sich am Samstag beantwortet werden.

Ein Besuch am Spiel lohnt sich aber auch ansonsten:

  • Der Schweizer Skicross-Athlet Armin Niederer wird vor Ort sein und ab 16 Uhr Autogramme geben
  • Es wird erneut Grillbetrieb sowie ein Tippspiel mit attraktiven Preisen geben
  • Die Halle verwandelt sich durch die Verlegung des Unihockeybodens und weitere Massnahmen in eine Unihockey-Halle

Vorverkauf unter www.alligatormalans.ch

 

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