ALLIGATOR MALANS

Deutlicher Heimsieg und geglückte Revanche für Alligator Malans II

Im letzten Saisonspiel vor eigenem Anhang hat die 2. Liga-Mannschaft von Alligator Malans gegen die Nesslau Sharks einen diskussionslosen 11:6-Sieg eingefahren. Damit gelingt die Revanche nach der Penalty-Niederlage im Hinspiel.

So viel vorweg: Die drei Punkte für Alligator Malans schienen während des ganzen Spiels nie in ernsthaft Gefahr zu sein. Den Grundstein legten die Bündner in der Maienfelder Turnhalle Lust mit drei Toren in den ersten 10 Minuten und begannen entsprechend druckvoll und stark. Allerdings bauten die Malanser in der Folge spielerisch ebenso stark ab – die Toggenburger konnte dies aber nicht ausnutzen.

Im Gegenteil: Bis zur Spielmitte erhöhte Alligator auf 7:2, wobei Nesslau weiterhin mehrmals Möglichkeiten gehabt hätte, um mehr Tore zu schiessen. Der Malanser Torhüter Carlo Berchtold parierte aber sehr gut und sorgte damit für einen weiterhin komfortablen Vorsprung.

Gegen Ende des Spiels versuchte Nesslau mit Pressing-Spiel irgendwie noch die Wende einzuleiten. Die Malanser reagierten ruhig und liessen den Ball trotz Druck gut in den eigenen Reihen laufen. Den Toggenburgern lief die Zeit nach und nach davon.

Besonders gut harmonierten in diesem Spiel Silvan Tanner und Remo Eberhard, welche im direkten Zusammenspiel vier Tore erzielen konnten. Die Überlegenheit der Bündner verdeutlicht auch die Tatsache, dass die Tore in Überzahl, in Unterzahl, bei Gleichstand und durch Freistösse erzielt wurden. Nicht zuletzt deshalb ist Alligator hinter Frauenfeld das zweitbeste Offensivteam der Liga.

Mit dem zweiten Sieg in Folge bleiben die Bündner in ihrer ersten Saison in der 2. Liga weiterhin auf dem 6. Tabellenrang. Mit Winterthur wartet zum Abschluss der Saison nochmals ein Team aus den Top 3.

Malans verliert gegen GC und trifft nun auf Winterthur

Alligator verliert das letzte Meisterschaftsspiel gegen GC mit 3:8. Malans beendet die Qualifikation damit auf Rang vier. Nun wartet im Viertelfinale Rychenberg Winterthur.

Autor: UHC Alligator Malans

Vor dem letzten Spiel gegen GC ging es für Alligator Malans im Fernduell mit Floorball Köniz noch um den dritten Schlussrang in der Qualifikation. Köniz startete bei diesem Duell mit einem ein Tor schlechteren Torverhältnis, hatte aber mit Chur (8.) auf dem Papier den schwächeren Gegner als Malans. Nicht ganz überraschend war das Duell um den dritten Rang deshalb bereits früh an diesem Sonntagabend entschieden. Denn Floorball Köniz bekundete gegen Chur keine Mühe und fuhr einen 11:3-Sieg ein. Aber auch die Alligatoren trugen dazu bei, dass die Spannung im Kampf um den dritten Platz früh weg war.

Die Alligatoren gingen in diesem Spitzenkampf gegen GC nämlich nie in Führung. Zur Spielmitte führten die Zürcher mit 4:1. Dabei war es keineswegs so, dass die Malanser drei Tore schlechter als das Heimteam waren. Allerdings zeigte sich GC deutlich abgebrühter. Sinnbildlich dafür der Führungstreffer der Zürcher. Mit dem ersten Abschluss von der linken Seite ging das Heimteam in der vierten Minute mit 1:0 in Führung. Daniel Johnsson war es, der reüssieren konnte. In der Folge gestaltete sich das Spiel mehrheitlich ausgeglichen. Beide Teams standen defensiv über weite Strecken sehr gut, sodass die Schusspositionen meist nicht allzu ideal waren. Abgesehen von einer Szene in der 10. Minute: Daniel Steiger kurvte ums Malanser Tor, im Slot ging Florian Wenk vergessen. Wenk wurde dann auch angespielt und hatte keine Mühe, das Verdikt auf 2:0 zu erhöhen. Der einzige Treffer für Malans in der ersten Spielhälfte gelang in der 23. Minute Dan Hartmann nach einem Doppelpass mit Nino Vetsch.

Wirklich am Sieg schnuppern konnte Malans in diesem Spitzenkampf nie. Das 5:1 in der achten Minute des Schlussdrittels für GC schien bereits die Vorentscheidung zu sein. Simon Laubscher versenkte einen Konter nach einer 2:1-Situation. Nur kurz zuvor verpasste Malans auf der anderen Seite den Anschlusstreffer. Immer wieder scheiterten die Gäste an einem überragenden Pascal Meier im GC-Tor.

Kurz nach der vermeintlichen Vorentscheidung keimte aber doch noch einmal ein wenig Hoffnung auf. Malans kam mit einem Doppelschlag von Remo Buchli und Riccardo Tarnutzer wieder auf 5:3 heran. Die Tore fielen in der 47. und 48. Minute und lagen nur 20 Sekunden auseinander. Doch GC liess sich nicht verunsichern und geriet trotz verstärkter Offensivbemühung der Alligatoren nicht mehr ins Wanken. Im Gegenteil: Die Zürcher nutzten den sich vermehrt bietenden Platz konsequent aus und erhöhten bis zum Schlusspfiff schliesslich noch auf 8:3.

Mit dieser Niederlage schliesst Alligator die Qualifikation auf dem vierten Platz ab. Und kurz nach Spielende war dann auch der Gegner von Malans in den Playoffs bekannt. Es ist Rychenberg. Die Winterthurer also, die bereits Gegner im Cuphalbfinale waren. Die Playoffs starten dann eine Woche nach dem Cupfinal gegen Zug am 29. Februar mit einem Malanser Heimspiel. Die genaue Anspielzeit wird noch kommuniziert.

Grasshopper Club Zürich – UHC Alligator Malans 8:3 (2:0, 2:1, 4:2)
Sporthalle Hardau, Zürich. 514 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore: 4. D. Johnsson (L. Graf) 1:0. 10. F. Wenk (D. Steiger) 2:0. 23. D. Hartmann (N. Vetsch) 2:1. 28. M. Mock (Y. Kindler) 3:1. 30. L. Graf (P. Riedi) 4:1. 48. S. Laubscher (P. Riedi) 5:1. 48. R. Buchli (K. Berry) 5:2. 49. R. Tarnutzer (S. Nett) 5:3. 57. C. Meier (K. Bier) 6:3. 57. D. Johnsson (P. Riedi) 7:3. 58. C. Zolliker (D. Steiger) 8:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 3mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.

Aufstellung Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Tromm; Berry, Veltsmid; Gartmann, Obrecht; Nurmela, Schnell, Buchli; Nett, Nylund, Eriksson-Elfsberg; Hartmann, Schmid, Vetsch

Ersatz: Vogt, Meiler, Flütsch, Schubiger, Tarnutzer

Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Friolet

Beste Spieler: Pascal Meier für Grasshoppers Club Zürich, Kevin Berry für Alligator Malans

Jonas Wittwer hütet eine weitere Saison das Tor beim UHC Alligator Malans

Der Nationalmannschaftstorhüter verlängert seinen Vertrag beim Bündner Traditionsverein um ein weiteres Jahr. Wittwer hat mit dem Verein und der Nationalmannschaft grosse Ziele.

Seine Mission mit den Alligatoren sei noch nicht beendet, so Wittwer in einem Statement. „Wir haben in dieser Saison noch grosse Ziele, die auch nächstes Jahr bestimmt nicht kleiner werden. Zudem möchte ich unbedingt an der WM in Helsinki die Schweiz vertreten. Die Qualitäten im Team sowie die Trainingsstruktur bei Malans können mich auf diesem Weg perfekt unterstützen.“
Abschliessend meint Wittwer: „Die Malanser haben mir mit meiner Verpflichtung vor zwei Jahren die Rückkehr auf die grosse Unihockeybühne ermöglicht. Da investiere ich gerne ein weiteres Jahr den grossen Aufwand, um dem Verein etwas zurückgeben zu können.“

Der Sportchef Thomas Hitz freut sich sehr, dass der Verein auch in der kommenden Saison auf Wittwers Dienste zählen darf und ist überzeugt, dass er seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beitragen wird. Weiter meint Hitz: „Jonas hat sich in kürzester Zeit als wichtige Teamstütze etabliert und durch seine Präsenz auf und neben dem Feld seinen Stellenwert für das Team und den Verein eindrücklich aufgezeigt.“

11. Runde der U14 Teams

Die U14 Teams spielten am Sonntag in Widnau. Am Morgen gewann das U14 II Team sicher mit 9:4 gegen Chur II. Am Nachmittag forderte das U14 I vom zweitplatzierten Widnau alles ab und verlor letztlich unglücklich mit 5:6.

Bereits im Hinspiel hatten wir gegen ein starkes Widnau (aktuell liegt Widnau auf Rang 2) gut gespielt. Daran wollten wir anknüpfen. Wie meistens gelang uns der Start ins Spiel gut. Laurin traf bereits nach einer Spielminute mittels eines schönen Weitschusses zum 1:0. In der Anfangsphase hatten wir trotzdem (und obwohl wir darauf eingestellt waren) etwas Mühe mit den schnellen Kontern der Widnauer. Eine solche Überzahl bei einem schnellen Angriff nützten sie denn auch zum 1:1 aus. In der Folge entwickelte sich ein durchaus attraktives Spiel. Und gegen Ende des ersten Drittels überschlugen sich die Ereignisse: Zuerst schoss uns Anna im Powerplay auf Zuspiel von Aaron wieder mit 2:1 in Front, ehe Widnau mit einem Doppelschlag in der 15. Minute das Spiel kehrte und wir plötzlich mit 2:3 hinten lagen. Als dann Widnau gar noch das 2:4 gelang, hiess es ruhig bleiben. Eine weitere Strafe gegen Widnau half uns dabei und prompt war unser Überzahlspiel wieder erfolgreich, Aaron traf auf Zuspiel von Anna zum 3:4. Dabei blieb es dann bis zur ersten Pause.

Die zahlreichen Zuschauer hatten ein attraktives erstes Drittel gesehen. Im Mitteldrittel bekamen wir die schnellen Gegenangriffe der Gators besser in den Griff, einzig ihre erste Linie konnte weiterhin Akzente in der Offensive setzen. Und nach einem Lattenschuss von Widnau kullerte in der 29. Minute ein Ball von uns unglücklich für die Widnauer zum 4:4 über die Linie, als Torschütze liess sich erneut Aaron, dieses Mal auf Zuspiel von Carlo notieren. Leider konnte Widnau nur eine Minute später wieder mit 5:4 in Führung gehen. Gegen Ende des zweiten Drittels wurden wir immer stärker, die Chancen vorne häuften sich. Thomas traf leider kurz vor der zweiten Pause nur die Latte, sodass wir auch zur zweiten Pause mit einem Tor hinten lagen.

Im letzten Drittel wollten wir das Spiel kehren. Und wir begannen stark. Ein schöner Angriff der dritten Linie, Linus legte perfekt für Gian auf, führte zum verdienten 5:5. Nun erwachte auch das Publikum, lautstark wurden die beiden Teams angefeuert. Das Spiel wogte nun auf und ab. Ein Weitschuss von Widnau fand den Weg zum 5:6 in unser Tor. Das stachelte uns nur noch mehr an und wir warfen nun alles nach vorne. Und die Chancen kamen: zuerst setzte Laurin einen Knaller an die Lattenunterkante (50. Spielminute), danach spielte Anna einen schönen Querpass auf Linus, der knapp am Tor vorbeischoss (54. Minute) und nur eine Minute später vergab Giona zweimal im Getümmel vor dem Tor. Der Ball wollte einfach nicht rein! Zwei Minuten vor Schluss nahmen wir unser Timeout und gerade als wir den Torhüter vom Feld nehmen wollten, musste nochmals ein Widnauer auf die Strafbank. In Überzahl kamen wir schnell wieder zu einem Abschluss, der aber leider verzogen wurde. In der Folge zerrannen die Sekunden und Widnau brachte den knappen Sieg sehr zu unserem Ärger über die Zeit.

Nach dem Spiel konnte ich mit Kimo reden, er meinte zum Spiel: “ Wir haben halt knapp verloren und das ärgert uns. Wenn ich mir überlege, dass wir alles gegeben haben und trotzdem wegen ein paar Pfosten- und Lattenschüssen verloren haben, was soll man da noch sagen.“

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