ALLIGATOR MALANS

Absoluter Wille wurde belohnt!

Richtiges Herbstwetter. Kalt und grau, eine Mischung aus Regen und Schnee. Ein rauer Wind weht. Die aktuelle Wetterlage draussen wäre wohl der meteorologische Vergleich zu unserer heutigen Aufgabe. Denn diese hatte es in sich. Die 3. Runde der u14-Meisterschaft in der Turnhalle Riet Sargans, Gegner der letztjährige Gruppensieger und das auch diese Saison wieder stark gestartete (Torverhältnis 36:6 nach zwei Spielen) Team von Chur Unihockey I.

Schon lange war das Spiel in den Köpfen und die Motivation, dem Favoriten ein Bein zu stellen, riesig.

Der Glaube daran, der war jedenfalls vorhanden. Es war zwar kein schönes Spiel von uns. Die Taktik: Chur das Spieldiktat überlassen und hinten dicht machen. Diese Taktik erwies sich jedoch als richtig. Die Churer hatten Mühe unseren defensiven Riegel zu knacken. Meist konnte der Ball nur ausserhalb der Gefahrenzone an der Bande gehalten werden. Die sonst so starke Offensive der Churer bekam sichtbar etwas mehr Gegenwehr als sie es gewohnt sind. Mit gezielten Nadelstichen gelang es uns zudem auch hin und wieder gefährlich zu kontern.

Nur am Anfang war bei uns noch eine gewisse Unsicherheit zu spüren, doch mit jeder gelungenen Aktion wurde diese weniger. Es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide.

Ein grosser Fight, eine Top-Leistung und toller Einsatz von allen. Das Spiel ging mit 4:4 in die Verlängerung und fand auch dort keinen Sieger. Das Penaltyschiessen musste somit entscheiden. Und dort gewann das Team, das den Sieg mehr wollte. Wir schafften es tatsächlich, den scheinbar übermächtigen Gegner mit 5:4 nach Penaltys zu bezwingen. Grenzenlose Freude nach dem Spiel.

Es zeigt sich wieder einmal. Mit unbändigem Willen und Glaube ist nichts unmöglich. Und unsere Saison definitiv lanciert.

Text: Marc Niederer

«We are Family» – Trainingslager der U14 und U16

Auch dieses Jahr begann das alljährliche Trainingslager der Stufen u14 und u16 wieder hektisch. Bis jeweils alle fast 90 teilnehmenden Junioren ihre Unihockeytaschen und Koffern im Zug verstaut und ihren Platz eingenommen haben, dauert es schon einen Moment ;-)

Die Anreise nach Disentis verlief problemlos. Viele der Junioren waren zum ersten Mal dabei und staunten bei der Ankunft über die Grösse der Anlage Acla da Fontauna.

Zuerst wurde die ZSA eingerichtet und es folgte draussen ein Lunch mit Sandwiches. Dann ging es aber mit der Trainingsarbeit los.

Es konnte über alle Lagertage intensiv an Details gearbeitet werden. Pass- und Schusstraining, Stickhandling-Kniffe und spielerische Einheiten standen auf dem Programm; aber auch die Physis- und Konditionsübungen kamen nicht zu kurz. Jeden Tag 3 Trainings pro Team. Mit vier Teams waren somit beide Hallen (Tennis- und Turnhalle) jeweils fast durchgehend besetzt. Im eingerichteten Theorieraum standen Spielanalyse oder Taktikschulung an; der Ess-Saal als Aufenthaltsraum mit Tischtennis-Tischen wurde rege genutzt. Dank dem traumhaften Wetter verbrachten aber viele ihre Freizeit aktiv an der Sonne.

Alle Teams hatten 2.5 Trainingstage sowie einen freien halben Tag, um eine andere Aktivität unternehmen zu können. Wanderung, Hallenbad, Minigolf-Challenge oder auch die Bergbahn – es gab genug Möglichkeiten. Nur kurze Wege zwischen Schlafräumen, Essbereich und Turnhalle liessen ein solch dichtes Programm überhaupt zu – in Disentis passt dies definitiv.

Man merkte, dass alle motiviert waren und diese Tage nutzen wollten, um sich selbst und die Teams weiterzubringen. Den Fleiss, der an den Tag gelegt wurde, zeigt sich, dass sogar die Trainer (ohne mit zu trainieren) an gewissen Tagen auf ganze 30’000 Schritte kamen.

Das «We are Family»-Image von Alligator war auch im Oberland zu spüren, verstanden sich doch alle super und es fand ein reger Austausch zwischen Spielern und Trainern der einzelnen Teams statt.

Für das leibliche Wohl sorgte das wiederum tolle Küchenteam bestehend aus Koch Andi, und den Gehilfen Roger, Ladina, Manuela, Tanja und Agnes. Herzlichen Dank für den Einsatz, das Essen war grandios! Eure gute Laune und die musikalischen Gesangseinlagen bei Zubereitung und Abwasch hoben auch immer die Stimmung der vorbeilaufenden Junioren und Trainer an.

Die intensiven Trainingstage gingen schnell vorüber, und schon war es Samstag. Die letzten Trainings und das U14-Freundschaftsspiel beendeten den aktiven Teil. Das Aufräumen und Putzen aller benutzten Anlagen gehört natürlich dazu – zusammen lässt sich aber auch dies in kurzer Zeit erledigen.

Schon ging es wieder auf den Heimweg mit der RhB. Es kamen alle gut aber sicherlich müde wieder zuhause an. Gepäckverluste wurden zum Glück keine gemeldet.

Herzlichen Dank an

  • Markus Vetsch für die Organisation
  • Francisco Mir und Patrick Wyss für die «operative Leitung» vor Ort
  • Die Verantwortlichen des Sportzentrums für die unkomplizierte Abwicklung und Berücksichtigung unserer Sonderwünsche

 

Das Trainingslager war einmal mehr ein voller Erfolg. Wir kommen gerne wieder nach Disentis!

Text: Marc Niederer

U14: Die ersten Schritte auf dem Grossfeld

Nach dem langen Sommertraining startete an diesem Wochenende auch die U14 I endlich in die Phase der Ernstkämpfe.

Viele Spieler machten am Sarganserland-Cup die ersten Schritte auf dem Grossfeld. Das Resultat war somit zweitrangig. Die Trainer nutzten das Turnier in erster Linie für Experimente, um allen Spielpraxis zu geben und sich ein Bild von deren Qualitäten zu machen.

Bereits um 08:00 war Anpfiff des ersten Spiels! Schnell zeigte sich, wer wach war und wer nicht. Da wir in Gruppe 1 eingeteilt waren, wussten wir, dass uns gute Gegner erwarteten. Den Anfang machte der Gastgeber UHC Sarganserland, gegen welche wir noch eine Rechnung von den zwei Niederlagen der letzten Saison offen hatten. Nach einem (verständlich) nervösen Start konnten wir mit einer beherzten Leistung von allen eingesetzten Spielern einen 0:2 Rückstand ausgleichen und das Spiel im Penaltyschiessen für uns entscheiden! Was für ein Saisonstart!

Es folgte eine Theoriestunde, um das Spiel zu analysieren und Inputs zu Spielsystem, Auslösungen und Zweikampfverhalten zu geben.

Spiel 2 des Tages am Mittag endete leider mit einer hohen Niederlage – gegen das jedes Jahr sehr starke Chur Unihockey I mussten wir Lehrgeld bezahlen und gingen mit dem Skore von 0:8 vom Spielfeld. Jedoch konnten auch aus diesem Spiel diverse Erkenntnisse gewonnen werden!

Ein feiner Pasta-Plausch gab neue Energie und eine Foto-Session mit unserer gelungenen Teamjacke brachte etwas Spass in das Ganze und schweisste das Team noch mehr zusammen.

Zum Abschluss des Tages stand das Spiel gegen die Jona-Uznach Flames an – ein uns unbekannter Gegner. Wir waren jedoch gewarnt – sie hatten am Morgen Chur I besiegt!

Der Start misslang völlig. Nach fünf Minuten hiess es bereits 0:4 und auch das Timeout verfehlte vorerst seine Wirkung. Zur Halbzeit herrschte Ernüchterung. Es stand 0:6 und man war dem Gegner meist hinterhergelaufen.

Jetzt galt es, Charakter zu zeigen, um wenigstens einen guten Turnierabschluss zu erreichen. Dank einer doch grossen Leistungssteigerung gewannen wir die zweite Halbzeit mit 4:2 und verloren so 4:8. Es wäre viel mehr möglich gewesen mit einem besseren Start.

Schlussendlich waren alle sehr zufrieden. Der ganze Kader bekam die selbe Einsatzzeit und konnte sich präsentieren. Nun gilt es, im Training die vorhandenen Baustellen anzugehen und sich optimal auf die am nächsten Wochenende startende Meisterschaft vorzubereiten. Dann ist die Zeit für Experimente vorbei, die ersten Punkte werden verteilt!

Der Staff U14 I bedankt sich bei den Spielern für ihren grossen Einsatz und den Fans für die grosse Unterstützung!

 

Text: Marc Niederer, Joan Conradin, Markus Lemm

Saisonende mit Derby-Sieg der U14-C Junioren.

Versöhnliches Saisonende mit Derby-Sieg auch für die U14-C Junioren.

Dank einem Golden-Goal in der Verlängerung, besiegen die Malanser in der Sporthalle Domat-Ems, den Kantonsrivalen Chur Unihockey II mit 6:5. Sie beenden damit eine durchzogene Saison 2017-2018 nach 16 Runden auf dem 7. Schlussrang.

Chur Unihockey II – UHC Alligator Malans 5:6 n.V.
Sporthalle Vial, Domat/Ems. SR Huber/Keller.

Bild: Alexandra Lemm
1 2 3 6