ALLIGATOR MALANS

Yves Mohr wird Nachwuchskoordinator bei Alligator

Der UHC Alligator Malans hat ab der nächsten Saison einen Nachwuchskoordinator. Wir freuen uns, dass Yves Mohr ab nächste Saison im Teilzeitmandat die Verantwortung für unsere Junioren übernimmt. Mohr war im letzten Jahr in gleicher Funktion bei Zug United unter Vertrag und konnte zuvor als Cheftrainer der U21 bei Rychenberg Winterthur auch schon einen Schweizermeistertitel feiern. Mohr wird in der nächsten Saison bei Alligator als Cheftrainer die U21 führen und als Bindeglied zur NLA tätig sein. Er wird ausserdem als Koordinator für die Nachwuchsstufen amten und die Leitung des regionalen Leistungszentrums übernehmen. Ausserdem ist er für die Trainerausbildung der Abteilung Future zuständig.

Grosses Saisonhighlight für unsere D-Junioren

Die D-Junioren von Alligator Malans nahmen am D-Masters (inoffizielle CH-Meisterschaft) in Langenthal teil. Aus 16 der besten D-Juniorenmannschaften wurde der inoffizielle Schweizermeister gesucht.

Für das D-Masters stand zuerst das Zusammenstellen des Teams für Alligator an. Unter der Leitung von Markus Engi und Marco Noser wurde im Vorfeld aus den vier D-Teams das Kader zusammengestellt: Kimo Schnider, Elias Engi, Elias Rutz, Riccarda Roffler, Mirja Derungs, Linus Felix, Lino Noser, Neela Oberhänsli, Alvina Kalberer, Gian Boner, Robin Geismann, Nico Sauter, Andri Hitz und Luana Mark; Betreuer: Markus Engi, Marco Noser, Thomas Hitz und Michael Schnider Leider verletzte sich Luana Mark (Oberschenkelbruch). Dass sie dann mit den Krücken ebenfalls mit nach Langenthal zur moralischen Unterstützung kam, ist doch irgendwie typisch für Alligator J. Zur Vorbereitung wurde viermal intensiv mit diesem Team trainiert. Im Abschlusstraining erhielt jede(r) Spieler(in) sein persönliches Matchtrikot, ein erstes Highlight!

Am Sonntag 28.4.2019 war es dann soweit, morgens um 05.15 Uhr holte uns der Car in Landquart und Maienfeld ab. Gemeinsam mit den Felsbergern, welche auch am D-Masters teilnahmen, fuhren wir nach Langenthal (vgl. Bild). Im ersten Gruppenspiel gegen Visp waren wir von Beginn weg leicht überlegen. Eine gewisse Nervosität war aber da, gerade in den Offensivaktionen. Mit einem konsequenteren Passspiel hätten wir uns das Leben leichter gemacht. Mitte des Spiels gelang Linus Felix dann mittels eines Buabatricklis das verdiente 1:0. Trotz weiterer Chancen vorne und dank gutem Defensivspiel hinten sowie einer Mirja Derungs im Tor die alles hielt, blieb es bis kurz vor Schluss bei dieser Miniführung. Dann bediente Linus Felix mit einem Flippass quer übers Feld Andri Hitz der technisch versiert zum 2:0 abschloss. Der Auftakt ins Turnier war geglückt. Revanche für die NLA! So lautete der Tenor im Team vor dem zweiten Gruppenspiel gegen GC. Leider hatten wir von Beginn weg Mühe, gut in die – körperlich hart geführten- Zweikämpfe zu kommen. So waren wir denn viel mit Verteidigungsarbeiten beschäftigt. GC gelang ziemlich früh die Führung zum 1:0 und später auch noch das 2:0, während wir in der Offensive kaum Akzente setzen konnten. Es benötigte eine Einzelaktion von Linus Felix, welcher nach einem weiten Bogenlauf zum 1:2 verkürzen konnte, um uns wieder ins Spiel zu bringen. Trotz eher mässigem Spiel waren wir damit an GC dran. Am Schluss gelang dann GC doch noch ein weiteres Tor, wir verloren mit 1:3. Gegen Waldkirch-St. Gallen stand das letzte Gruppenspiel an. Wir spielten wieder besser als im zweiten Spiel und es entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Leider war es dann den St. Gallern vergönnt, eine der Chancen auch in ein Tor zum 1:0 umzumünzen und kurz darauf lagen wir sogar mit 2:0 in Rückstand. Damit waren wir nun definitiv schlecht bedient und legten einen Zahn zu. Mit frühem Pressing gelang Kimo Schnider und Nico Sauter eine Balleroberung, Nico Sauter zog vors Goal und schloss zum 1:2 ab. Die Freude ab dem 1:2 währte aber nur kurz, denn gleich im nächsten Einsatz kassierten wir das 1:3, womit leider auch das letzte Gruppenspiel verloren ging, ja den St. Gallern gelang sogar kurz vor Schluss sogar noch das 1:4. Als Gruppendritter trafen wir somit im k.o.-Spiel auf einen Gruppensieger und zwar das sehr starke Floorball Thurgau. Der Staff entschied sich, in diesem Spiel von Beginn weg „auf tutti“ zu gehen und mit 2 etwas umgestellten Linien gegen den Favoriten zu spielen. Zu Beginn schien das die Spieler aber eher zu lähmen als anzuspornen, Thurgau gelang eine schnelle 2:0 Führung. Angeführt von der lautstark unterstützenden Ersatzbank gaben die Jungalligatoren aber nicht auf, zeigten ihr Kämpferherz und mit Pressing gelang es Linus Felix den Ball zu erobern, einen Pass zu Nico Sauter zu spielen und dieser verkürzte mit einem sehenswerten Backhandschuss zum 1:2. In der Folge glaubten alle Alligatoren wieder daran, dass hier die kleine Sensation machbar war. Auch auf das Gegentor zum 1:3 folgte entsprechend wieder eine Reaktion, Andri Hitz passte nach vorne zu Gian Boner, welcher zum 2:3 abschloss. Die Minuten zerrannen und kurz vor Schluss blieb nur noch, Mirja Derungs durch einen 4. Feldspieler zu ersetzen. Leider gelang Ausgleich nicht mehr, stattdessen gelang Thurgau mit dem Schlusspfiff noch das 2:4. Damit ging es für die Jungalligatoren in den verbliebenen zwei Klassierungsspielen noch um einen Rang zwischen 7 und 12. Nach dem Effort der ersten zwei Linien im k.o.-Spiel beschloss der Trainerstaff jeweils eine dieser zwei Linien in den verbleibenden Spielen pausieren zu lassen, womit alle mitgereisten Spieler nochmals zu gehöriger Spielpraxis kommen konnten. Zuerst ging es gegen Astros Rotkreuz. Und obwohl das Spiel ausgeglichen war, gelangen nur den Zugern Tore. Wir liessen beste Chancen ungenutzt liegen, während die Zuger einfach kaltblütiger und sehr abschlussstark waren. Am Schluss zeigte die Resultattafel ein 0:4 an, aber mit unserer Leistung (ausser der Chancenverwertung) konnte man zufrieden sein. Ein seltsames Gefühl, ein Erfolgserlebnis war nun dringend nötig. Im letzten Spiel ging es gegen Jona-Uznach Flames. Wieder war das Spiel sehr ausgeglichen. Die Jungalligatoren aber waren hungrig, hungrig nach den vier verlorenen Spielen endlich wieder zu gewinnen. Und obwohl wir auch in diesem Spiel wieder ohne eine der beiden Toplinien spielten, begannen wir je länger das Spiel dauerte, zu dominieren. Mirja Derungs war der gewohnt starke Rückhalt im Tor und die Spieler liefen nun heiss und machten viel Druck aufs gegnerische Tor. Robin Geismann traf den Pfosten, traf die Latte und schliesslich traf er auch zum mehr als verdienten 1:0. Diese Führung konnte Elias Engi nach einem Zuspiel von Gian Boner mittels Volley gar zum 2:0 ausbauen. Und auf den Anschlusstreffer der Flames zum 2:1 gelang wieder Elias Engi auf erneutes Zuspiel von Gian Boner das 3:1. Unter dem Strich bleibt damit dieses Mastersprojekt sehr gut in Erinnerung, die Jungalligatoren zeigten viel Biss, hervorragenden Teamgeist und gutes, mutiges Unihockey. Vielen Dank an alle bei Alligator, die den Spielern dieses Erlebnis ermöglicht haben!

10:00 Uhr Alligator Malans – Visper Lions 2:0 (Gruppenspiel)

11.20 Uhr Alligator Malans – GC 1:3 (Gruppenspiel)

12:40 Uhr Alligator Malans – Waldkirch St. Gallen 1:4 (Gruppenspiel)

13:50 Uhr Alligator Malans – Floorball Thurgau 2:4 (k.o.-Spiel)

15.10 Uhr Alligator Malans – Astros Rotkreuz 0:4 (Klassierungsspiel)

16.10 Uhr Alligator Malans – Jona-Uznach Flames 3:1 (Klassierungsspiel)

Alle Spiele dauerten 17 Minuten ohne Pause.

Text: Michael Schnider

Knappe Niederlagen für D-weiss

Ersatzgeschwächt mit gerade noch 3 Linien und ohne Topscorer reiste man nach Schwanden, um auf die Siegerstrasse zurückzukehren.

Im ersten Spiel stand die Revanche gegen Chur schwarz an, welche man in der Vorrunde in einem packenden Spiel knapp schlagen konnte. Beide Teams starteten sehr konzentriert und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, bei welchem wirklich gute Torchancen eher selten waren. Aus einem Zweikampf heraus konnte dann aber ein Churer alleine aufs Alligator-Tor losziehen und traf sicher zum 1:0. Dieser Gegentreffer löste bei den Jungalligatoren aber keine Panik aus. Vielmehr konnte man sich dank gutem Zusammenspiel ebenfalls immer wieder gute Chancen herausspielen, einzig die Chancenverwertung blieb mangelhaft. Hinten hielt unsere Torhüterin auch dicht, so blieb es bei diesem 0:1 bis zur Pause. Und auch danach veränderte sich das Spiel nicht, beide Teams spielten absolut auf Augenhöhe und defensiv sehr stark, es blieb bis 6 Minuten vor Schluss bei diesem Mini-Fussballresultat. Es brauchte etwas Besonderes und die Jungalligatoren lieferten den wohl schönsten Angriff des Tages. Über alle drei Feldspieler lief der Ball schnörkellos übers ganze Spielfeld und der letzte Alligator verwertete zum verdienten 1:1. So kurz vor Schluss und nach den zwei knappen Niederlagen der letzten Runde wollten die Coaches diesen Punkt (oder mehr!) unbedingt ins Ziel bringen und nahmen kurz darauf ihr Timeout, um auf 2 Linien zu reduzieren. Dieses Coaching ging aber gründlich schief, gleich in den ersten zwei Einsätzen nach dem Timeout gelangen den Churern nach individuellen Fehlern zwei Treffer zum 1:3. Hier zeigte das Team nun einmal mehr seinen Charakter, anstatt aufzugeben spielten die Alligatoren nun stark nach vorne, womit das vorher kontrollierte Spiel nun spektakulär wurde. Auf den Anschlusstreffer zum 2:3 konnte ein Churer wiederum das 2:4 erzielen ehe uns kurz vor Schluss noch das 3:4 gelang. Keine zwingende Niederlage, hatten die – ersatzgeschwächten – Alligatoren doch über weite Strecken ein sehr gutes Spiel gezeigt.

Im zweiten Spiel stand das vereinsinterne Duell mit D grün statt. Nach dem gemeinsamen „Hopp Alligator“ ging es los. War es die Müdigkeit des zweiten Spieles innert kurzer Zeit? War es der Wille, es unbedingt „gut“ machen zu wollen und die daraus folgende Verkrampftheit? Wir wissen es nicht, aber während die D grün Junioren mit schönem Passspiel konzentriert und gefällig spielten, blieb bei den D weiss Junioren vieles Stückwerk. Mit dem Ball spielten wir leider gar nicht mehr gut; das im ersten Spiel noch gezeigte Zusammenspiel blieb in der Garderobe vergessen. Folgerichtig kamen die „Grünen“ zu mehr und zu den besseren Torchancen und auch verdient zu den Führungstreffern. Eher glücklich entstanden unsere Anschlusstreffer und in die Pause konnten die Grünen mit einer verdienten 2:4 Führung. Um in der Defensive mehr Stabilität zu gewinnen, passten wir in der zweiten Hälfte die defensive Grundaufstellung dem Gegner an. Gleichzeitig war uns aber klar, dass wir offensiv viel mehr Sorge zum Ball tragen mussten. In der Defensive wurde es tatsächlich besser, aber leider im Spiel nach vorne gar nicht. Das Zusammenspiel klappte überhaupt nicht mehr. Beide Teams erzielten noch je einen Treffer zum Endresultat von 3:5 für die Grünen. Das war mit dem Ball wohl eines unserer schlechtesten Spiele diese Saison gewesen. Im Gegenzug darf man feststellen, dass die Grünen, welche dann anschliessend auch noch ihr zweites Spiel gegen Felsberg schwarz mit 6:4 gewannen, eine sehr gute Finalrunde spielen.

Es folgen nun noch die letzten zwei Spiele der Saison am 31. März in Trimmis. Dabei wollen wir diese insgesamt bisher doch sehr gute und schöne Saison positiv abschliessen.

Text: Michael Schnider

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