ALLIGATOR MALANS

Alligator gewinnt in Zürich

Alligator Malans gelingt der erste Sieg in Zürich in dieser Saison. Die Malanser entscheiden eine attraktive fünfte Halbfinal-Partie dank einem starken Mitteldrittel mit 6:3.

Alligator Malans stand vor der heutigen Halbfinal-Partie gegen GC Unihockey mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage hätte das Saisonende für die Herrschäftler bedeutet.

Dementsprechend vorsichtig starteten die Alligatoren in dieses fünfte Spiel gegen GC. Doch dies bewirkte auch, dass die Zürcher in der Anfangsphase deutlich mehr vom Spiel hatten und näher am ersten Tor waren als die Gäste. Dieses erste Tor für die Zürcher fiel dann auch tatsächlich: Einmal mehr war es die erste Formation, die in der 17. Minute nach einem schönen Auslösungspass von Claudio Laely und einem Querpass von Christoph Meier auf Topskorer Joel Rüegger für die Führung besorgt war.

Ernsthafte Sorgen über ein Ausscheiden der Malanser musste sich die mitgereisten Fans in rot-schwarz aber nicht machen. Dies bewies das Resultat auf der Anzeigetafel nach 40 Minuten. Dieses lautete 4:2 aus Sicht der Alligatoren. Doch wie ist es nach der Dominanz der Zürcher in der Anfangsphase dazu gekommen?

Die Malanser fingen sich relativ schnell nach dem Rückstand und kamen bereits in der 19. Minute durch ein Distanzschuss von der linken Seite von Kevin Berry zum Ausgleich. Der Verteidiger bewies damit einmal mehr seine offensiven Qualitäten. Ab dem zweiten Abschnitt verlagerte sich das Spiel dann mehrheitlich in die Hälfte der Zürcher. Die Alligatoren zeigten eine der stärksten Drittel der ganzen Serie und spielten defensiv äusserst diszipliniert und fuhren offensiv den einen oder anderen schönen Angriff. Das Paradebeispiel dafür in der 36. Minute: Die dritte Malanser Formation kombinierte sich mit drei tollen Pässen vors Zürcher Tor, wo am Ende Nino Vetsch im Slot den Ball nur noch hinter GC-Torhüter Pascal Meier einschieben musste. Es war das 4:1 für die Alligatoren. Doch wie so häufig in dieser Serie vermochten die Zürcher noch einmal zu reagieren. Luca Graf kam noch vor dem Drittelsende aus fast identischer Position wie im ersten Drittel Berry zum Abschluss und traf ebenfalls haargenau.

Damit war die Spannung vor dem Schlussdrittel weiter vorhanden. Und die Zürcher kamen nicht ganz überraschend wieder deutlich aktiver aus der Pause zurück. Die Malanser unterstützen die Angriffsbemühungen der Zürcher mit einigen Unsauberkeiten in der Defensive. So verpasste Florian Wenk nach einem Ballgewinn in der 47. Minute alleine vor Wittwer den Anschlusstreffer. Nur kurze Zeit später war das Spiel dann tatsächlich wieder offen. Rüegger liess Camenisch stehen und versenkte den Ball im Direktduell mit Wittwer. In der 50. Minute dann ein weiterer Schreckmoment für die Alligatoren. GC-Verteidiger Tobias Heller traf nur den Pfosten. Die 53. Minute brachte dann aber die Erlösung: Eriksson-Elfsberg und Nett gelang mit einem Doppelschlag die Entscheidung. Denn trotz der Tatsache, dass die Zürcher bereits mehr als vier Minuten vor Schluss ohne Torhüter agierten, gelang ihnen kein Tor mehr

Die Malanser konnten endgültig aufatmen und erhalten nun am nächsten Samstag zuhause die Chance, die Serie auszugleichen. Ein weiteres emotionales und hochklassiges Spiel scheint fast garantiert.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin zur Partie: Wir wurden im Spiel immer stärker. Im ersten Drittel hat uns Wittwer gerettet. Und danach haben wir die wichtigsten Räume unter Kontrolle gebracht. Drei Linien haben dazu beigetragen. Jetzt kommen wir mit einem guten Gefühl nach Halle Lust.

GC Unihockey vs. UHC Alligator Malans 3:6 (1:1, 1:3, 1:2)

Sporthalle Hardau, Zürich, SR Zurbuchen/Wehinger

Tore: 17. Rüegger (Meier) 1:0, 19. Berry (Friolet) 1:1, 22. Friolet (Buchli) 1:2, 31. Karlander (Eriksson-Elfsberg) 1:3, 36. Vetsch (Braillard) 1:4, 37. Graf (Meier) 2:4, 48. Rüegger 3:4, 53. Eriksson-Elfsberg (Camenisch), 53. Nett (Eriksson-Elfsberg) 3:6

 

Bittere Niederlage im TV-Spiel

Im TV-Spiel in der schön präsentierten und stimmungsvollen Sporthalle LUST erzielte Oscar Elfsberg drei Tore für Malans. Mit seinem Hattrick und seiner Leidenschaft hielt er sein Team im Spiel. Nach der Niederlage lobte er die Atmosphäre und fand klare Worte zur Leistung: «Es war ein gewaltiges Erlebnis für uns und wohl auch für die Zuschauer in der Halle und am TV. Schade konnten wir ihnen kein besseres Spiel zeigen. Wir schenkten GC viele einfache Tore, mussten ständig einem Rückstand nachjagen. Erst im letzten Drittel konnten wir das Spiel kontrollieren.»

Viel hätte aber nicht gefehlt, und das laute Maienfelder Publikum wäre mit einer Verlängerung belohnt worden. Als Simon Nett in der 42. Minute den Anschluss zum 5:6 erzielte, schien wieder alles möglich. Plötzlich hatten die Malanser Ball und Gegner im Griff, waren feldüberlegen, während GC kaum noch offensiv agieren konnte.

In den vierzig Minuten zuvor war GC stabiler organisiert, während Malans bis zur Spielhälfte nur Kampf und Krampf dagegenhalten konnte. Die Zürcher beherrschten im Startdrittel die Mittelzone. Auf viele unpräzise Malanser Aktionen folgte kreatives und unberechenbares Offensivspiel. Dass die Zürcher besser im Spiel waren, zeigte zum Beispiel eine doppelte Überzahlsituation in der 17. Minute (Camenisch und Bärtschi mussten gleichzeitig auf die Strafbank): Trotz einem schwach gespielten Überzahlspiel gegen sich tapfer wehrende Malanser erzielte Christoph Meier mit einer banalen Einzelaktion den Treffer. Mit zwei, von Elfsberg kaltschnäuzig erzielten Toren, die eher unerwartet zu Stande kamen, hielt sich der Rückstand mit 2:4 nach 20 Minuten für Malans in (glücklichen) Grenzen.

Mental sollte es aber für die Bündner im zweiten Drittel nochmals anspruchsvoller werden. Es lief die 23. Spielminute, die Alligatoren waren eben stabiler ins zweite Drittel gestartet, als sich Kurioses zutrug: in der bisher sehr eingespielten Malanser Abwehrreihe Veltsmid/Camenisch sorgte ein Missverständnis für ein Eigentor. Ein Querpass in die Beine des stehenden Torhüters Wittwer lenkte dieser ins eigene Tor. So kam GC zu einem echten Gratis-Tor und führte mit drei Treffern Vorsprung.

Dieser Vorfall war nicht leicht zu verdauen, irgendwie schienen die Alligatoren den eben gefundenen Faden wieder verloren zu haben. Sie spielten unorganisiert und kompliziert, während GC es verpasste, die Führung sogleich weiter auszubauen. Zurück ins Spiel kamen die Bündner erst wieder durch einen aggressiven Einsatz der dritten Linie, die sich offensiv in Szene setzen konnte. Davon schien auch der erste Block inspiriert worden zu sein und Remo Buchli korrigierte das Eigentor mit dem Treffer zum 3:5. Doch wiederum wurde der Elan gebrochen: Eine Strafe zur Unzeit nutzte Nationalverteidiger Graf mit einem Weitschuss zum 3:6 und kurz darauf scheiterte Dan Hartmann mit einem Penalty an Pascal Meier. Und ohne einige Glanzparaden von Jonas Wittwer im Malanser Tor, wäre das Spiel zu Gunsten der Zürcher entschieden gewesen. Aber Elfsberg eroberte sich mit den Vorzügen seines langen Körpers im Zweikampf den Ball und bezwang Meier in der hohen Ecke (38.).

Dieses Tor war die Grundlage für eine späte, aber beinahe erfolgreiche Aufholjagd im letzten Abschnitt. Die Alligatoren hatten einen Pfostenschuss zu beklagen und vergaben ihre Chancen in Überzahl. In diesen Minuten lag die Umkehr zum Guten für die Bündner in Reichweite, GC wirkte angeschlagen und die Bündner Fans sorgten für Hochstimmung. Zwei Treffer ins leere Malanser Tor besiegelten dann aber das Verdikt zu Gunsten von GC.

Was können die Alligatoren nun aus diesem Spiel Positives mitnehmen? «Wir kämpfen alle zusammen als Team und geben nie auf. Wir wissen und haben gezeigt, dass wir auch gegen GC grosse Rückstände jederzeit aufholen können. Die Serie ist noch nicht entschieden», meinte Oscar Elfsberg vorausblickend.

Das nächste Spiel findet kommenden Samstag in Zürich statt. Jetzt sind Siege für die Bündner Pflicht. Aber nach wie vor liegt auch der Superfinal in Reichweite.

Alle in rot-schwarz am Samstag

Nach drei Spielen liegen die Alligatoren gegen GC mit 2:1 in der Best-of-7-Serie im Rückstand. Die ersten drei Spiele haben gezeigt, dass sich beide Teams formstark und auf Augenhöhe befinden. Details entschieden bisher über Sieg oder Niederlage – Playoffunihockey pur. Am Samstag, 6. April 2019 um 17.00 geht der Kampf um den Finaleinzug in der Sporthalle Lust in Maienfeld weiter. Es wird allerdings alles andere als ein gewöhnliches Spiel. Die Partie wird erstmals live auf SRF übertragen. Aus diesem Grund wollen wir für die Spieler eine ganz spezielle Atmosphäre schaffen. Kommt deshalb alle in rot-schwarz in die Halle und sorgt für eine einzigartige Stimmung.

Erkämpfen sich die Malanser vor eigenem Publikum wie vor Wochenfrist einen Sieg und gleichen die Serie aus? Wie blühen die verschiedenen Spieler in der schönsten Unihockey-Jahreszeit auf? Wer drückt dem Spiel die entscheidenden Stempel auf? Und dürfen sich die Akteure wieder auf ein lautes und frenetisches Heimpublikum freuen? Fragen, die sich am Samstag beantwortet werden.

Ein Besuch am Spiel lohnt sich aber auch ansonsten:

  • Der Schweizer Skicross-Athlet Armin Niederer wird vor Ort sein und ab 16 Uhr Autogramme geben
  • Es wird erneut Grillbetrieb sowie ein Tippspiel mit attraktiven Preisen geben
  • Die Halle verwandelt sich durch die Verlegung des Unihockeybodens und weitere Massnahmen in eine Unihockey-Halle

Vorverkauf unter www.alligatormalans.ch

 

Ärgerliche Niederlage in Zürich

Auf das 7:3 vom Samstag folgte am Sonntag ein 4:6. Damit steht die Playoff-Halbfinalserie zwischen Alligator Malans und GC nun 1:2.

3:0 lag Gastgeber Grasshoppers am Sonntag nach 16 Minuten im ersten Drittel gegen Alligator Malans in Führung. Die Alligatoren kamen zwar ebenfalls zu guten Chancen, liessen aber die Effizienz des Vortages in der Startphase vermissen und waren so bereits früh im Spiel arg in Rücklage. Doch der Anschlusstreffer durch Lukáš Veltšmíd in der 18. Minute war der Auftakt einer zwischenzeitlichen Aufholjagd. Denn zu Beginn des Mitteldrittels glichen Harry Braillard (23.) und Christoph Camenisch (28.) das Spielgeschehen resultatmässig bis zur Spielhälfte aus. Nun entsprach das Resultat auf der Anzeigetafel wieder etwas mehr dem Gezeigten. Umso mehr, da die Malanser im Mitteldrittel das Spieldiktat übernommen hatten. Die Zürcher reagierten auf diese Tatsache mit der zwischenzeitlichen Reduktion auf zwei Formationen. So konnte sich GC in der Folge schadlos halten. Mit einem 3:3 ging es in den Schlussabschnitt.

In diesem fielen lange Minuten keine Tore mehr. Doch als Dan Hartmann in der 51. Spielminute den erstmaligen Führungstreffer für Alligator gelang, lag das Break in dieser Serie in der Luft. Er traf nach toller Vorarbeit von Harry Braillard mit einem Schuss aus bester Position. Dieses Tor fiel allerdings inzwischen etwas entgegen dem Spielverlauf. GC hatte sich nach einer Baisse im Mitteldrittel wieder gefangen und agierte auch wieder mit deutlich weniger Fehlern in der Mittelzone. Nach dem Führungstreffer der Alligatoren erhöhten die Zürcher den Druck weiter. Malans wurde nun in der eigenen Zone eingeschnürt. Und so gelang GC-Stürmer Christoph Meier fünf Minuten vor Spielende der Ausgleich. Die Verlängerung lag in der Luft, riskierten doch beide Mannschaften in der Folge nicht mehr allzu viel. Gut zwei Minuten vor Schluss folgte dann der Stich ins Alligator-Herz. Daniel Steiger zog von der rechten Seite ansatzlos ab und traf mit einem Sonntags-Schuss haargenau ins Lattenkreuz. Malans riskierte alles und erhielt noch einen Treffer ins leere Tor. Somit lautete das Schlussergebnis 6:4 für GC und in der Serie steht es nun 2:1 für die Zürcher.

Malans-Cheftrainer Oscar Lundin meinte nach der Partie: «Es war ein enges Spiel heute. Wir konnten ein tolles Comeback feiern, aber GC war in den letzten 20 Jahren etwas energischer. Jetzt haben wir eine Woche, um uns neu zu finden und an einigen Details zu arbeiten.»

Das nächste Spiel findet am Samstag um 17 Uhr in Maienfeld statt.

Grasshoppers – Malans 6:4 (3:1, 0:2, 3:1)

Sporthalle Hardau, Zürich. – 787 Zuschauer. – SR Wehinger/Zurbuchen.

Tore: 7. C. Meier (Laely) 1:0. 12. Steiger (Laubscher) 2:0. 16. Wenk (Zürcher) 3:0. 18. Veltsmid (Camenisch) 3:1. 23. Braillard 3:2. 28. Camenisch (Bärtschi) 3:3. 51. Hartmann (Braillard) 3:4. 55. C. Meier (Laely) 4:4. 58. Steiger (Mock) 5:4. 60. (59:48) Rüegger (Laely) 6:4.

Strafen: keine Strafen gegen Grasshoppers. 2-mal 2 Minuten gegen Malans.

Malans gleicht aus

Dank deutlicher Überlegenheit in der Mittelzone und einwandfreiem Kampfgeist steht es in der Halbfinalserie 1:1. Die Alligatoren sind nach der deutlichen Niederlage in Spiel 1 aufgestanden und bezwingen die Grasshoppers zum ersten Mal in dieser Saison.
Der Sieg wurde über die ganze Spieldauer mit einer konzentrierten und gleichmässigen Leistung erarbeitet. Die Tore sind unter den ersten beiden Blöcken aufgeteilt, die dritte Linie sorgte nicht nur für physische Entlastung. Aus dem Kollektiv ragte Daniel Karlander heraus. Der Schwede nimmt nach einer durchzogenen Qualifikation in den Playoffs die Rolle eines Leitwolfs ein: Er trifft gute Entscheidungen, sucht und findet das Tor im Abschluss und bringt Emotionen ins Spiel. Auf die Frage, warum es endlich geklappt hat gegen GC, spricht er über die Wichtigkeit innerer Prozesse: „Wir haben im Team über unsere Haltung gegenüber dem Gegner gesprochen. Dass es keinen Grund gibt, nicht an den Sieg zu glauben und dass wir dominant spielen wollen. Dieser Sieg gibt uns Selbstvertrauen, wir konnten viele wichtige Duelle gewinnen und waren effizient im Abschluss.“
Dass die Alligatoren mehr als gewillt waren, die Serie auszugleichen bewiesen die Startminuten: Buchli scheiterte nach 20 Sekunden als Erster an Nationaltorhüter Meier, der im ersten Drittel alle Hände voll zu tun hatte. Malans eroberte viele Bälle in der Mittelzone und überrannte die sich in der Vorwärtsbewegung befindenden Zürcher Mal für Mal. Die Defensive trug ihren Teil für den guten Start ins Spiel also bei – leider kann dies von den Stürmern nicht behauptet werden: eine derartige Anzahl Torchancen wie im ersten Drittel lassen die erfahrenen Zürcher selten zu, die Möglichkeiten wurden aber mitsamt einem Penalty nicht genutzt. Nach dem gefühlten 100. Tempogegenstoss reüssierte Remo Buchli in der 14. Minute endlich zur Führung. Nur kurz darauf konnte GC durch Julkunen ausgleichen – nicht unverdient, sie hatten bei ihren wenigen Abschlüssen zwei Metalltreffer zu beklagen. In der 19. Minute zeigten Jo-Dennis Bärtschi und Lukas Veltsmid ihre jeweiligen Spezialfähigkeiten: Bärtschi eroberte mit viel Leidenschaft den Ball hinter dem Tor und fand Veltsmid per Diagonalpass, der wiederum den Berner in Bündner Diensten nach einer schönen Täuschung bediente. Bärtschis Abschluss aus 10 Metern war unhaltbar. Auch nach der Pause fand die Schweden-Bärtschi Linie den Tritt sofort: Daniel Karlander traf nach 11 Sekunden zum 3:1. Dieses Tor wurde von Rüeger beantwortet. Postwendend demonstrierten aber Bärtschi und Veltsmid eine weitere Variante ihres Zusammenspiels: wiederum eroberte der Stürmer den Ball und spielte ihn dem filigranen Tschechen zu, anstelle eines Doppelpasses versenkte dieser den Ball per Bogenschuss trocken in der hohen Ecke.
Kurz vor der zweiten Pause musste Harry Braillard nach einem Bodenspiel auf die Strafbank. Dies war aus Malanser Sicht ärgerlich – da sie sich zuvor nicht zu Unrecht über einige harte, unbestraften Körperchargen der Zürcher beklagten. Und so kam GC in der 40. Minute nach dem ersten zwingend gespielten Powerplay durch Meier zum Anschlusstreffer. Es war das letzte Mal in diesem Spiel, dass GC auf ein Tor an die Herrschäftler herankam. Den auch zum dritten Anspiel des Abends kamen die Alligatoren bissiger als der Gegner: Karlander traf erst die Latte und kurz darauf in Überzahl zum 5:3. Nun wurden die Angriffe der Zürcher heftiger, Torhüter Jonas Wittwer liess aber mit Glanztaten keinen erneuten Anschlusstreffer zu. Vielmehr kamen die Malanser zu aussichtsreichen Kontermöglichkeiten, eine davon nutzte Dan Hartmann zur Vorentscheidung.
Heute kam in Maienfeld laute Playoffstimmung auf. Die Halle kochte, private und halbprivate Duelle führten zu Rudelbildungen, das Spiel war lange offen. Daniel Karlander fühlte sich wohl: „Spiele nach derart harten Ausgangslagen zu gewinnen ist besonders schön. Es war intensiv, ich liebe das. Nun wollen wir auch in Zürich gewinnen und in der Serie in Führung gehen.“.

 

UHC Alligator Malans – Grasshopper Club Zürich 7:3 (2:1, 2:2, 3:0)
Turnhalle Lust, Maienfeld. 826 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 14. R. Buchli 1:0. 16. E. Julkunen (F. Wenk) 1:1. 19. J. Bärtschi (L. Veltsmid) 2:1. 21. M. Karlander (O. Eriksson-Elfsberg) 3:1. 23. J. Rüegger (C. Laely) 3:2. 35. L. Veltsmid (J. Bärtschi) 4:2. 40. C. Meier (F. Wenk) 4:3. 46. M. Karlander (R. Buchli) 5:3. 56. D. Hartmann (K. Berry) 6:3. 60. J. Friolet (F. Tromm) 7:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich.
Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Camenisch, Veltsmid; Gartmann, Holenstein; Hartmann, Braillard, Buchli; Eriksson-Elfsberg, Karlander, Bärtschi; Thöny, Friolet, Nett.
Ersatz: Bebi, Capatt, Vogt, Tarnutzer, Vetsch.
Verletzt: Obrecht.
GC: Meier; Heller, Mock; Zürcher, Graf; Berlinger, Bier; Laubscher, Laely, Rüeger; Göldi, Julkunen, Wenk; Zolliker; Meier, Steiger.
Ersatz: Strässle, Maurer, Reusser, Dürler, Stocker, Unternährer.

 

Kevin Berry bleibt Alligator erhalten

Vor dem zweiten Playoff-Spiel gegen GC Unihockey gibt es gute Neuigkeiten aus dem Malanser Lager.

Alligator Malans hat mit einem weiteren Leistungsträger den Vertrag verlängert. Der Nationalmannschafts-Verteidiger Kevin Berry hat für weitere zwei Jahre bei den Herrschäftlern unterschrieben. Berry ist mit seinem guten Stellungsspiel und seinen Gewaltschüssen aus der zweiten Reihe ein wichtiger Spieler des Bündner Spitzenklubs. Der Offensiv-Verteidiger gehört stets zu den defensiven Spielern mit den besten Skorerwerten. So auch in dieser Saison. Sieben Tore und 14 Assists gelangen ihm in den 22 Qualifikationsspielen. Nur Lukas Veltsmid buchte noch mehr.

Malans missglückt der Auftakt in den Playoff-Halbfinal

Alligator Malans verliert die erste Playoff-Partie gegen GC mit 6:2. Nach gutem Beginn liessen die Alligatoren im Mitteldrittel nach und GC zog davon. Der Sieg der Zürcher war übers ganze Spiel gesehen nicht gestohlen. .

Der Start in den Playoff-Halbfinal war für Alligator Malans vielversprechend. Die Malanser setzten die Zürcher früh unter Druck. Damit bekundete GC sichtbar Mühe. Die Auslösung der Zürcher blieb immer wieder an den Offensivspielern der Alligatoren hängen. So auch in der dritten Minute, als Kevin Berry sich den Ball in der Offensivzone schnappte und in der Mitte Dan Hartmann anspielte, der viel freien Platz vorfand und diesen zur frühen Führung nutzte. Wie bereits in den Spielen in der Serie gegen Chur Unihockey gelang also der Auftakt wunschgemäss. Doch anders als Chur konnten die Zürcher prompt reagieren. Emil Julkunen verschaffte sich mit einer geschickten Drehung den nötigen Platz und schob den Ball bereits in der vierten Minute aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein.

Dass GC nicht ohne Grund Qualifikationsieger wurde, zeigten die Hausherren auch in der Folge. Malans war zwar weiter das leicht spielbestimmende Team, die Tore fielen aber trotzdem auf der anderen Seite. Gleich zwei Mal war das Rezept zum Tor ein Weitschuss. Daniel Steiger reüssierte nach einem Hammer von Kay Bier und Tobias Heller war aus praktisch identischer Position wie zuvor Bier erfolgreich. Oscar Eriksson-Elfsberg verkürzte zwar noch vor der Pause, trotzdem mussten die Alligatoren mit einem Rückstand zum ersten Pausentee.

Im zweiten Abschnitt übernahm mit zunehmender Fortdauer des Spiels GC das Zepter, die Malanser konnten nicht mehr ans gute Startdrittel anknüpfen. Dies schlug sich auch im Resultat nieder: Das Duo Claudio Laely und Joel Rüegger schraubte das Resultat bis in die 32. Minute auf 5:2. Diese drei-Tore-Führung ging zu diesem Zeitpunkt durchaus in Ordnung. Die Alligatoren mussten dann bis zur zweiten Pause gar froh sein, nicht noch höher ins Hintertreffen geraten zu sein, denn sie mussten auch noch während fast vier Minuten in Unterzahl agieren. Es war klar, dass sich bei den Alligatoren auf das Schlussdrittel etwas ändern muss.

Diese Änderungen zeigten sich dadurch, dass die Alligatoren auf zwei Linien reduzierten und noch konsequenter Forechecking betrieben. Dadurch kamen die Alligatoren wieder häufiger gefährlich vors Zürcher Tor, etwas Zählbares schaute aber bis zur 52. Minute nicht heraus. Dann bekamen die Malanser die Möglichkeit mit einem Mann mehr zu agieren. Das Powerplay sah vielversprechend aus, zahlte sich aber ebenfalls nicht aus. Und so wurde die Zeit knapper und knapper. 3,5 Minuten vor Schluss setzten die Malanser bereits alles auf eine Karte und ersetzten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Doch auch diese Massnahme fruchtete nicht mehr. Zu clever agierten die Zürcher in der eigenen Zone. Kurz vor Schluss setzte Laely mit dem 6:2 noch den Schlusspunkt dieser Partie. Bis zum nächsten Spiel am nächsten Samstag in der Maienfelder Turnhalle Lust müssen die Alligatoren ihre Effizienz aus der Viertelfinal-Serie wiederfinden, um die Zürcher ernsthafter in Bedrängnis zu bringen.

 

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin:

GC hat heute verdient gewonnen. Wir waren nicht gut genug mit dem Ball und liessen GC daher das Tempo bestimmen und liefen zu viel in Konter. Jetzt müssen wir uns für Spiel 2 neu sammeln und eine gute Leistung zeigen.

GC Unihockey vs. UHC Alligator Malans 6:2 (3:2, 2:0, 1:0)

Sporthalle Hardau, Zürich, 695 Zuschauer, SR Hohler/Koch

Tore: 3. Hartmann (Berry) 0:1, 4. Julkunen (Wenk) 1:1 13. Steiger (Bier) 2:1, 17. Heller (Laely) 3:1, 18. Elfsberg 3:2 30. Rüegger (Laely) 4:2, 32. Laely (Rüegger) 5:2, 60. Laely (Laubscher) 6:2

Strafen: GC Unihockey 1×2 Minuten, Alligator Malans 3×2 Minuten

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Camenisch, Veltsmid; Braillard, Obrecht; Hartmann, Buchli, Friolet; Eriksson-Elfsberg, Karlander, Bärtschi; Holenstein, Nett, Vetsch;

Ersatz: Vogt, Tarnutzer, Gartmann, Thöny, Capatt, Bebi,

Bemerkungen: 57. Timeout Malans und danach ohne Torhüter, 58. Julkunen verschiesst Penalty

Beste Spieler: Laely für GC Unihockey, Wittwer für Alligator Malans

Alligator auf direktem Weg in den Halbfinal

Die Viertelfinal-Serie zwischen Chur Unihockey und Alligator Malans ist mit einem Unihockey-Fest zu Ende gegangen. Malans gewinnt auch die vierte Partie gegen Chur.

2800 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten am Samstagabend für eine Gänsehaut-Atmosphäre bei Spielern von Chur Unihockey und Alligator Malans. Vom ungewohnten Lärmpegel liessen sich aber zumindest die Alligatoren nicht wirklich beeinflussen. Mit dem Selbstverständnis einer 3:0-Führung in der Serie im Rücken legten die Malanser von Beginn eine sehr ruhige und abgeklärte Spielanlage an den Tag und hatten erneut übers ganze Spiel mehr Ballbesitz. Chur beschränkte sich lange Zeit wie in der restlichen Serie mehrheitlich aufs Kontern.

Dies führte für die Churer aber wieder nicht zum Erfolg: Nach 40 Minuten führten die Malanser mit 4:1. Die Alligatoren kombinierten sich immer wieder sehr stilsicher durch die Abwehr der Hauptstädter. Ein Musterbeispiel dafür war das 4:1. Drei Direktpässe führten in der 38. Minute dazu, dass Daniel Karlander vor dem Churer Kasten nur noch einschieben musste und dies auch souverän tat. Es war der zweite Treffer des Schweden an diesem Abend. Zuvor hatte er bereits zum zwischenzeitlichen 3:0 nach 22 Minuten getroffen. Erwähnenswert war dabei die Entstehung. Jo Dennis Bärtschi spielte Karlander im Slot mustergültig an. Karlander wurde zwar eng von Sandro Cavelti gedeckt, kam aber trotzdem zu einem Abschluss. Bei diesem Abschluss brach zwar sein Stock, der Ball lag aber trotzdem hinter Chur-Torhüter David Rytych. Bereits zu diesem Zeitpunkt schien Chur mit einem Bein in den Sommerferien. Dies auch, weil man anders als in der Qualifikation, die sich bietenden Konterchancen zu wenig ausnutzte. Sinnbildlich dafür war eine Szene in der 26. Minute. Manuel Rieder kam mutterseelenalleine vor Malans-Torhüter Jonas Wittwer zu einer Torchance, scheiterte aber am Schlussmann der Herrschäftler.

Und so durften die Zuschauer im Thomas-Domenig-Stadion gespannt sein, ob im Schlussdrittel doch noch ein letztes Aufbäumen der Churer folgen wird. Schliesslich stand nicht weniger als das Saisonende von Chur im Raum. Und tatsächlich: Das Churer Aufbäumen kam. Die Churer riskierten im Schlussabschnitt mehr und kamen nun auch zu mehr Torchancen. Trotzdem schien es nie so, als würde den Alligatoren das Spiel entgleiten. Dies auch, weil die Churer weiterhin hochkarätige Chancen ungenutzt liessen. So beispielsweise in der 49. Minute, als Sandro Cavelti am praktisch leeren Tor vorbeischoss. Und so nützte schliesslich auch der Anschlusstreffer von Marcel Stucki nichts mehr.

Chur verliert somit die Serie mit einem Resultat, welches vor Start der Playoffs wohl die wenigsten getippt hätten. Mit 4:0 schiessen die Malanser den Verein aus der Kantonshauptstadt in die Ferien. Und so konnten sich die Spieler zumindest direkt nach dem Spiel verständlicherweise auch nur mässig über das tolle Unihockey-Fest freuen, dass ihr Verein auf die Beine gestellt hatte.

 Für die Alligatoren geht es je nach Ausgang der anderen Serien am nächsten oder auch erst am übernächsten Wochenende weiter. Wahrscheinlicher Gegner im Halbfinale ist GC Zürich.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin: Unsere Fans waren heute der beste Spieler von Alligator Malans. Sie haben uns sehr geholfen. Es ist stark von den Jungs, die Serie mit 4-0 zu gewinnen. Jetzt können wir uns auf den nächsten Schritt konzentrieren.

Malans holt den dritten Sieg

Malans gewinnt das dritte Spiel der Viertelfinalserie dank mannschaftlicher Breite und variablem Spiel gegen ein nur kämpferisch überzeugendes Chur Unihockey. Nun fehlt noch ein Sieg zur Halbfinalqualifikation.

Best Player Jo-Dennis Bärtschi besiegelte in der zweitletzten Spielminute mit einem gefühlvollen Heber ins leere Churer Tor das Ergebnis. Dass das Spiel bis in die 58. Minute offen blieb hatten sich die Alligatoren selbst zuzuschreiben – zwei einfache Freistossvarianten verhalfen den Hauptstädter im letzten Drittel zurück ins Spiel. Cavelti traf gar in Unterzahl. „Zuletzt haben wir wieder gezittert – gegen Chur kann das in solchen Spielen schnell passieren. Heute haben wir uns aber durchgesetzt, nun wollen wir den letzten Sieg.“ Der Berner in Bündner Diensten zeigte sich gemeinsam mit den Schweden im zweiten Block für viele Probleme in der Churer Defensive verantwortlich. Mit viel Druck und Energie eroberten sie viele Bälle und kamen zu zwingenden Abschlüssen. Das dritte Malanser Tor steht stellvertretend dafür: Bärtschi lieferte Energie und Passgenauigkeit, Karlander vollstreckte präsent.
Zu Spielbeginn agierte Malans mit aggressivem und zielstrebigem Pressing und kam dabei zu nicht weniger als drei Torchancen in den ersten 16 (!) Sekunden. Dan Hartmann nutzte die letzte davon zur Führung. „Wir fokussierten uns auf einen guten Einstieg in den ersten Spielminuten – das ist uns gelungen und hat uns ein gutes Gefühl gegeben“ meinte Bärtschi. Die Churer Spieler schienen einige Einsätze zu benötigen, bis sie das Geschehen stabilisieren konnten. Aus Malanser Sicht müsste in dieser Phase mehr als nur ein Tor erzielt werden. In der 12. Minute erzielte nämlich Joel Hirschi mit einer schönen Volley-Direktabnahme den Ausgleich. Chur hatte sich aus der Lethargie gelöst und fand in Überzahl gar den Führungstreffer. Kevin Berry traf kurz darauf ebenfalls in numerischer Überzahl zum 2:2. Die ausgesprochenen Strafen stehen für eine hektische Spielphase, in der die Schiedsrichter genau hinschauten und mit gutem Massstab intervenierten. Das Spiel bot insgesamt eher kämpferisches Unihockey, spielerische Leckerbissen waren rar, oft wurde auf beiden Seiten zu hektisch agiert. In der 22. Minute erwischte Christoph Camenisch den bisher tadellosen Rytych im Churer Tor mit einem Schuss aus grosser Distanz zur Zweitoreführung. Als Dan Hartmann in der 41. Minute (auch mit einem schönen Volley) wieder für einen guten Malanser Start ins letzte Drittel sorgte und Torhüter Wittwer innert Minuten schöne Churer Chancen zunichtemachte, schien Malans auf der sicheren Seite. Schien, denn es sind Playoffs und es ist Derby – die beiden Teams schenkten sich nichts. In diesem Abnützungskampf sieht Jo-Dennis Bärtschi einen gewichtigen Vorteil auf Malanser Seite: „Wir können als gesamte Mannschaft sehr variantenreich agieren und Chur vor Probleme stellen. Die Ausgeglichenheit über drei Blöcke macht uns stark und unberechenbar“.
Mit dieser Gewissheit geht es nun ins vierte Spiel, die Affiche findet kommenden Samstag im Thomas Domenig Stadion in Chur statt und wird vom Schweizer Fernsehen live übertragen. Diese Bündner Premiere und die Tatsache, dass Chur nun gewinnen muss, wird für eine einmalige Atmosphäre sorgen. Die Alligatoren werden wieder bissig aus der Kabine kommen müssen.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin:

„Heute hatten wir bereits im ersten Drittel die Chance, das Spiel zu entscheiden, aber wir waren nicht effizient genug. Das zweite Drittel war kontrolliert und auch ziemlich gut. In der dritten Periode waren wir nicht demütig genug. Und wir liessen Chur ins Spiel kommen. Und dann haben sie die Chance uns zu verletzen. Jetzt brauchen wir noch einen Sieg und ich weiss, dass unser Gegner bis zum Ende kämpfen wird. Wir müssen auch in Spiel 4 von Anfang an bereit sein.“

UHC Alligator Malans – Chur Unihockey 6:4 (3:2, 1:0, 2:2)
Turnhalle Lust, Maienfeld. 893 Zuschauer. SR Preisig/Schädler.
Tore: 1. D. Hartmann (K. Berry) 1:0. 12. J. Hirschi (D. Blomberg) 1:1. 13. J. Binggeli (P. Riedi) 1:2. 14. K. Berry (M. Karlander) 2:2. 20. M. Karlander (J. Bärtschi) 3:2. 22. C. Camenisch (J. Bärtschi) 4:2. 41. D. Hartmann (J. Friolet) 5:2. 45. D. Gerber (T. Mettier) 5:3. 53. S. Cavelti (Luzi Weber) 5:4. 59. J. Bärtschi 6:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (K. Berry) gegen UHC Alligator Malans. 4mal 2 Minuten gegen Chur Unihockey.
Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm, Camenisch, Veltsmid; Braillard, Obrecht; Buchli, Hartmann, Friolet; Bärtschi, Erikson-Elfsberg, Karlander; Thöny, Holenstein, Vetsch. Ersatz: Vogt, Tarnutzer, Gartmann, Capatt. Verletzt: Nett, Bebi.
Chur Unihockey: Rytych; Stucki, Beeler; Bürer, Mettier; Hirschi, Blomberg, Riedi; Zellweger, Binggeli, Cavelti; Schlegel, Weber, Gerber.
Bemerkungen: 58. Timeout Chur, Chur anschliessend ohne Torhüter
Beste Spieler: Bärtschi für Alligator Malans, Gerber für Chur Unihockey

 

Text: Thomas Rentsch
Bilder: Erwin Keller
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