ALLIGATOR MALANS

Tim Braillard stürmt wieder für den UHC Alligator Malans

Malans, 23.03.2020. Nach zwei Jahren in Schweden bei Mullsjö AIS kehrt Braillard zu seinem Stammverein zurück. Der Schweizer Nationalspieler und Center des Jahres 2018/19 der schwedischen Superliga freut sich auf sein neuerliches Engagement bei seinem alten und neuen Arbeitgeber.

Bereits bei seinem Wechsel vor knapp zwei Jahren liess Braillard gegenüber dem Sportchef Thomas Hitz durchblicken, dass eine Rückkehr zu den Alligatoren nach seiner Zeit in Schweden sehr wahrscheinlich sei. Hitz ist nun sehr erfreut darüber, dass Braillard seinen Worten Taten folgen lässt und ab der kommenden Saison wieder für die Malanser spielen wird. „Die Qualitäten eines Tim Braillard sind hinlänglich bekannt. Er ist ein Führungsspieler mit ausgezeichneten Scorerqualitäten, der über sehr viel nationale und internationale Erfahrung verfügt. Das hat er bereits bei uns, aber auch in der Nationalmannschaft und bei Mullsjö mehrfach eindrücklich unter Beweis gestellt“, so Hitz weiter.

Braillard freut sich sehr auf die Rückkehr zu seinem Stammverein und den damit verbundenen sportlichen Herausforderungen. „Einerseits freue ich mich darauf, wieder mit all meinen Kollegen zusammenzuspielen, andererseits mit der ganzen Alligator Familie zusammen auf Titeljagd zugehen. Speziell gefreut hat mich die Nachricht, dass man Pius Caluori das Vertrauen zugesprochen hat und er nächste Saison das Amt des Cheftrainers übernehmen darf“, so Braillard.

Schliesslich stimmt für den Center, welcher auch mit anderen NLA Clubs in Kontakt war, das Gesamtpaket aus Sport, Beruf und Familie bei Alligator Malans am besten. „Da ich im Sommer mein Studium an der FH Graubünden abschliessen werde, war für mich neben dem Unihockey eine passende Berufeinstiegsmöglichkeit zentral. Diese Möglichkeit habe ich nun von der GKB mit dem zweijährigen Trainee-Programm geboten bekommen und ich freue mich ausserodentlich diese Herausforderung anfangs Oktober in Angriff zu nehmen.“

Und zu guter letzt freut sich Braillard auch extrem auf die Berge und vor allem auf das Bünder Wetter. „Sonnenschein war die letzten beiden, aber vor allem während diesem Winter quasi ein Fremdwort für mich und das kann ich kaum erwarten.“

Dem Zuzug von Tim Braillard steht der Abgang von Kevin Nylund gegenüber. Der finnische Stürmer ist nach einer Saison bei den Alligatoren bereits wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Der UHC Alligator Malans bedankt sich bei Nylund für seinen Einsatz in der vergangenen Spielzeit und wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.

Sportliche Grüsse
UHC Alligator Malans

Unterstütze unser Team beim TV-Spiel in der AXA Arena

Für das TV-Spiel in der AXA Arena vom 14. März 2020 um 17 Uhr stellt uns der HC Rychenberg Winterthur verdankenswerterweise 100 Tickets zur Verfügung.
Die Ticketpreise sind wie folgt:
👉Erwachsene: CHF 20.00
👉Studenten/Lehrlinge/AHV: CHF 10.00
👉Kinder (6-16 Jahre): CHF 5.00
👉Kinder (bis 6 Jahre): gratis
 
Die Tickets können bis am Mittwoch, 11. März 2020, um 10 Uhr unter info@alligatormalans.ch reserviert werden. Bitte bei der Reservation die Anzahl pro Kategorie angeben – auch die Anzahl Gratistickets für Kinder bis 6 Jahre.
Über die Vorreservationen zu unserem Heimspiel vom 15. März 2020 um 17 Uhr werden wir am Mittwoch Nachmittag informieren.
Also, nichts wie los und Tickets reservieren fürs Auswärtsspiel in Winterthur. Unsere Jungs werden auf dem Feld alles geben und wir auf den Zuschauerrängen. Let’s go Alligator.
 
#wearefamily💪🐊

Viel Krampf und kein Lohn für die Alligatoren

Auch das dritte Spiel in der Playoffviertelfinalserie geht an die Auswärtsmannschaft. Der HC Rychenberg Winterthur setzt sich gegen fehlerhafte Malanser mit 5:6 durch. Trotz ersichtlichem Willen, grossem Einsatz und mehrheitlichem Ballbesitz waren es die Gäste, die mit einer effizienten Chancenauswertung zur (Bündner) Unzeit das Spiel kontrollieren konnten.

von Thomas Rentsch

Auch wenn die Alligatoren die Gäste in deren Zone einschnürten, mit wütendem Offensivspiel und Pressing in arge Nöte brachten, war es an diesem Abend immer das gleiche Lied: Zum Beispiel beim Start ins letzte Drittel, als sich Remo Buchli in Unterzahl den Ball schnappte und Joshua Schnell bediente, der den Anschlusstreffer zum 3:5 markierte. Vier Minuten später, in einem raren Moment, wo sich die Winterthurer aus der Umklammerung lösen konnten, stellte Stürmer Keller aber wie aus dem Nichts den Dreitorevorsprung für sein Team wieder her. So mussten die Alligatoren hart arbeiten, während dem Gegner der Lohn zufiel. Ein unermüdlich rackernder Joshua Schnell fand nach dem Spiel klare Worte: «Wir waren 40 Minuten lang zu wenig gut – und übers ganze Spiel waren unsere Gegner einfach effizienter in der Chancenauswertung.»

Mit ein Grund für die Niederlage waren vor allem im ersten Drittel einige grobe Fehler im Passspiel oder in der Ballkontrolle, die dem HCR ein Gefühl für das heutige Spiel zu geben schien: Das Warten auf Malanser Fehler wird sich auszahlen. Die Begegnung startete mit lebhaften Alligatoren, die sich die ersten Chancen des Spiels erarbeiteten, aber schon nach fünf Minuten mit zwei Toren im Hintertreffen waren. Michel Wöcke und Best Player Patrick Doza kriegten zu viel Platz und Zeit vor Torhüter Wittwer zugestanden. Winterthur fing in dieser Zeit viele Querpässe ab, was insbesondere die dritte Malanser Linie zu verunsichern schien. Nach einer tollen Parade von Jonas Wittwer gelang der ersten Sturmformation ein zwingender Angriff: nach schnellem Passspiel von Valentin Schubiger über Joshua Schnell bezwang Jarkko Nurmela mit viel Willen den Winterthurer Schlussmann einhändig (16`). Für das dritte Tor der Gäste war wiederum Patrick Doza besorgt, der einen Konter nach durchschauter Spielauslösung in der 19. Minute verwerten konnte.

Nach taktischen Umstellungen wirkte Malans im zweiten Drittel etwas stabiler. In der 24. Minute erkämpfte sich Joshua Schnell den Ball und passte zu Valentin Schubiger, der sein erstes Tor in der NLA erzielen konnte. Das Zusammenspiel der beiden Jungspunde funktionierte gut, man kennt sich aus gemeinsamen Juniorenzeiten: «Wir haben nicht allzu oft zusammengespielt. Es ist aber cool, wie sich unsere Arten zu spielen ergänzen», meinte Schnell über seinen Sturmpartner. Die beiden ergänzten sich auch sehr gut mit Jarkko Nurmela und konnten sich auf die Absicherung durch die erfahrenen Verteidiger Berry und Tromm verlassen. Mit einem Doppelschlag durch Wöcke und Braillard konnten sich die Gäste aber zu Spielmitte wieder absetzen – was der Malanser Spielanlage nicht zum Besten diente. Insbesondere der finnische Verteidiger und Topskorer des HCR, Tuomas Iiskola las viele Pässe und betätigte sich als «Balldieb».

Als Dan Hartmann in der 49. Minute in Überzahl einen geschickt verzögerten Pass von Kevin Nylund volley verwertete, war die Schlussphase eingeläutet. Leider konnte das Rychenberger Bollwerk nur noch einmal geknackt werden: Kevin Berry traf nach einem Sololauf in der 55. Minute zum 5:6. Die anrennenden Alligatoren fanden auch ohne Torhüter und mit sechs Feldspielern keinen Treffer mehr.

«Wir müssen noch aggressiver und mutiger spielen, und dies zwingend über 60 Minuten» ortete Joshua Schnell Verbesserungspotential. Dies trifft sicher zu, es ist aber auch wichtig, dass die gesamte Mannschaft dies geschlossen umsetzt. Gegen die mühsame defensive Einstellung der Rychenberger sind technische Qualität und Geduld weitere Faktoren. Für die Alligatoren ist aber noch alles drin in dieser Serie – der Gegner liegt definitiv in Reichweite. Am kommenden Samstag (17.00) wird Spiel 4 live auf SRF gezeigt. Hoffen wir auf einen wiederum bissigen Alligatorenauftritt in der AXA-Arena.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin zum Spiel: «Der HCR hat seine Konterchancen heute besser genutzt als wir. Ich habe das Gefühl, dass unsere Intensität etwas zu tief war. Jetzt haben wir eine Woche Zeit, um unsere Batterien wieder zu laden. Wir werden bereit sein!»

 

UHC Alligator Malans – HC Rychenberg Winterthur 5:6 (1:3, 1:2, 3:1)
Sporthalle Lust, Maienfeld. 177 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.
Tore: 2. M. Wöcke (D. Keller) 0:1. 5. P. Doza (T. Iiskola) 0:2. 16. J. Nurmela (J. Schnell) 1:2. 19. P. Doza (S. Gutknecht) 1:3. 24. V. Schubiger (J. Schnell) 2:3. 28. M. Wöcke (P. Doza) 2:4. 29. H. Braillard (T. Studer) 2:5. 41. J. Schnell (R. Buchli) 3:5. 45. D. Keller (S. Gutknecht) 3:6. 49. D. Hartmann (K. Nylund) 4:6. 55. K. Berry (J. Nurmela) 5:6.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 1mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur.

Timeout HCR (55`), Malans (58`, anschliessend ohne Torhüter)

Pfostenschüsse: HCR 2x, Malans 1x

 Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Flütsch, Obrecht; Camenisch, Veltsmid; Schubiger, Nurmela, Schnell; Gartmann, Buchli, Vetsch; Hartmann, Nett, Nylund.

Ersatz: Vogt, M. Hartmann, Tarnutzer, Meiler, Holenstein.

Verletzt: Eriksson-Elfsberg, Schmid, Thöny, Friolet, Capatt.

HC Rychenberg Winterthur: Gruber; Dall`Oglio, Conrad; Iiskola, Gutknecht; T. Aeschimann, N. Aeschimann; Neubauer, Nussbächer; Braillard, Studer, Püntener; Doza, Keller, Wöcke; Krebs, Schaub, Kern; Grunder, Ott, Lutz. Ersatztorhüter: Schüpbach

Beste Spieler: Joshua Schnell für Alligator Malans, Patrick Doza für Rychenberg Winterthur.

Wir spielen wieder vor Publikum

Für Spiel 3 im Playoffviertelfinal gegen den HC Rychenberg vom 7. März 2020 um 17 Uhr in der Sporthalle Lust in Maienfeld sind vom Kanton 350 Zuschauer (300 Sitz- und 50 Stehplätze) zugelassen. Wir freuen uns, dass wir somit nicht erneut ein Geisterspiel durchführen müssen.
 
Wer gerne einen der begehrten Plätze haben möchte, meldet die gewünschte Anzahl Sitz-, resp. Stehplätze bis spätestens 10 Uhr am Spieltag auf info@alligatormalans.ch. Dies gilt auch für Inhaber einer Saison- oder Memberkarte. Auf einen Namen dürfen maximal 5 Plätze reserviert werden. Sobald das Spiel ausverkauft ist, werden wir wieder informieren. Türöffnung ist um 15.30 Uhr.
 
Wer sich gemäss Richtlinien des Bundes in den letzten 2 Wochen in einem Risikogebiet (siehe Foto unten) aufgehalten hat, darf die Halle nicht betreten. Zudem bitten wir alle, welche Symptome eine Erkältung/Grippe aufweisen, das Spiel nicht zu besuchen.
Bei der Eingangskontrolle sind wir zusätzlich verpflichtet von allen Personen folgende Informationen zu erfassen: Name/Vorname, Wohnort, Telefonnummer oder E-Mail. Wir danken für das Verständnis.
 
Wir freuen uns trotz der Einschränkungen auf das Playoffspiel. Let’s go Alligator!

 

Konzentrierten Alligatoren gelingt das Rebreak

Nach drei sieglosen Spielen in Serie gelingt den Alligatoren mit einfachem, erfrischendem Spiel das Rebreak in der Viertelfinalserie gegen den HC Rychenberg Winterthur. Ein kompakt agierendes Team ohne Schwachpunkte und ein glänzend reagierender Jonas Wittwer im Tor machten den Erfolg möglich. Nach dem Geisterspiel am Samstag in Maienfeld war die grosse Arena in Winterthur weisungsbedingt nur halb gefüllt, die beiden Fangruppen boten ihren Teams aber eine playoffwürdige Stimmung.

von Thomas Rentsch

Die spielentscheidenden Szenen ereigneten sich bei Spielmitte, als Goalie Jonas Wittwer im Penaltyduell den Winterthurer Zorrokünstler Wöcke entzauberte. Die Energie floss förmlich ins Team und erhöhte die Zielstrebigkeit: Florian Tromm und Joshua Schnell profitierten in den folgenden Minuten von schönen Assists von Valentin Schubiger und konnten den Rückstand in einen Vorsprung umwandeln. Valentin Schubiger? Da mit Topskorer Oscar Eriksson-Elfsberg der dritte nominelle Center verletzt ausfiel, konnte der Spieler der U21 die erste Linie als Center aufs Feld führen.

Der Coachingstaff verfügte aber noch andere personelle Anpassungen: Während Dan Hartmann für Elfsberg in die Ausländerlinie wechselte, gab Verteidigerhaudegen Christian Gartmann den Center im zweiten Block. Im ersten Drittel zollte die Malanser Leistung scheinbar den vielen Umstellungen, Rychenberg kam da zu mehr und besseren Chancen. Mit einigen schön herausgespielten Chancen nach zehn Spielminuten schien das Selbstvertrauen im Bündner Team langsam  zu wachsen, als just in dieser Phase Patrik Doza das Skore für die Gastgeber eröffnete. Als Noah Püntener in der 19. Minute der Ball im Gewühl perfekt vor die Füsse fiel, hatten die Zürcher plötzlich sogar zwei Längen Vorsprung. Jonas Wittwer im Malanser Tor sorgte mit einigen Bigsaves dafür, dass sein Team mit einem zwar etwas zu grossen, aber einholbaren Rückstand in die erste Pause gehen konnte.

Im zweiten Abschnitt zeigte sich Alligator Malans frisch und spielfreudig. Man fand sich in den neuen Konstellationen und agierte einfach und konsequent. Da Rychenberg etwas passiver agierte, bot sich Raum für offensive Möglichkeiten. Nach einigen ungenauen, aber auch grandios parierten Abschlüssen gelang der erste Bündner Treffer im Überzahlspiel: Kevin Nylund flippte den Ball zu Dan Hartmann an den weiten Pfosten, der direkt einschiessen konnte. Nach Schubigers Sternstunde und der Führung nach 32 Minuten hatten die Herrschäftler Spiel und Gegner im Griff, scheiterten aber am Winterthurer Torhüter Gruber, dem ebenfalls eine Topleistung gelang. Beim Alligatorenfreund auf der Tribüne stellte sich ein altbekanntes Gefühl ein: zu diesem Zeitpunkt hätte der Vorsprung ausgebaut werden müssen. Es dauerte aber bis zur 43. Minute, ehe Kevin Berry exakt zu Jarkko Nurmela passte und dieser das 4:2 für Malans markierte. Verteidiger Berry steht vielleicht sinnbildlich für den heutigen Auftritt der Alligatoren: nach einigen schwachen Spielen baute er sich und sein Team mit einfachen, aber wirkungsvollen Aktionen und einer willigen Körpersprache im Laufe der Partie weiter auf.

Nach einem Rencontre wurde in der 46. Minute mit Simon Nett und Sämi Gutknecht je ein Spieler beider Teams auf die Strafbank geschickt. Den daher vorhandenen Raum in der sonst sehr kompakten Malanser Defensive nutzte Topskorer Tuomas Iiskola für den Anschlusstreffer. Es wurde also nochmals spannend in der AXA Arena: ohne Torhüter und mit sechs Feldspielern zogen die Rychenberger ein Powerplay auf und nahmen Torhüter Wittwer unter Beschuss. Die Defensive hielt aber diszipliniert Stand und packte den Sieg in trockene Tücher.

 

So sehr die verletzungsbedingte Absenz von Oscar Eriksson-Elfsberg auch schmerzte, bewirkten die daraus resultierenden Umstellungen offensichtlich eine Besinnung auf einfach gespieltes Unihockey. Ein wichtiger Schritt in die Serie, ein Erfolgserlebnis das gut tut. Vom HCR ist aber in den kommenden Spielen sicher auch mehr zu erwarten, insbesondere die Formation um Doza und Iiskola wird die Alligatoren noch vor Herausforderungen stellen.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin zum Spiel: «Ab dem zweiten Drittel spielten wir mit dem Fokus auf die richtigen Dinge – auf unsere Leistung. Ob wir mit oder ohne Publikum spielen, spielt keine Rolle. Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns.»

 

HC Rychenberg Winterthur – UHC Alligator Malans 3:4 (2:0, 0:3, 1:1)
AXA Arena, Winterthur. 686 Zuschauer. SR Brunner/Büschlen.

Tore: 13. P. Doza (T. Iiskola) 1:0. 19. N. Püntener (T. Studer) 2:0. 28. D. Hartmann (K. Nylund) 2:1. 29. F. Tromm (V. Schubiger) 2:2. 32. J. Schnell (V. Schubiger) 2:3. 43. J. Nurmela (K. Berry) 2:4. 47. T. Iiskola (T. Studer) 3:4.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur. 2mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.

 Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Flütsch, Obrecht; Camenisch, Veltsmid; Schubiger, Nurmela, Schnell; Gartmann, Buchli, Vetsch; Hartmann, Nett, Nylund.

Ersatz: Vogt, M. Hartmann, Tarnutzer, Meiler.

Verletzt: Eriksson-Elfsberg, Schmid, Thöny, Friolet, Holenstein, Capatt.

Beste Spieler:  Valentin Schubiger für Alligator Malans, Jonas Lutz für Rychenberg Winterthur

Checkübergabe Mobiliar Topscorer

Seit der Saison 2013/14 unterstützt die Mobiliar die vier Indoorsportarten Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball. Die besten Punktesammler pro NLA-Team (Frauen und Männer) spielen in jedem NLA-Spiel im Spezialdress des Mobiliar Topscorer. So fliessen jährlich über 400000 Franken an die Nachwuchsabteilungen der knapp 80 NLA-Teams.
 
Beim gestrigen Heimspiel hat Reto Hemmi, Leiter der Mobiliaragentur in Landquart, den Check in der Höhe von 4️800 Franken unserem Mobiliar Topscorer Oscar Eriksson-Elfsberg übergeben.
 
Wir danken der Mobiliar herzlich für diesen Beitrag zur Nachwuchsförderung und für ihr Engagement zu Gunsten unserer Sportart.

Alligator kassiert vor leeren Rängen das Break

Der Start in die Unihockey-Playoffs gestaltete sich in diesem Jahr speziell. Eine Woche nach dem in der Verlängerung verlorenen Cupfinal vor mehreren tausend Zuschauern fand das erste Spiel in den Playoff-Viertelfinals vor leeren Rängen statt. Es war spannend zu sehen, wie die beiden Mannschaften damit umgehen.

Das Spiel war zu Beginn nicht das ganz grosse Spektakel. Beide Mannschaften waren zwar bemüht, das Timing der Pässe stimmte aber in vielen Situationen noch nicht und zahlreiche Stockfehler prägten das Bild. Erstmals richtig ungemütlich wurde es für die Alligatoren in der 11. Minute, als Dan Hartmann wegen eines Srtockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank wanderte. Die Winterthurer kamen zwar zu einigen guten Abschlüssen, das Resultat auf der Anzeigetafel blieb aber unverändert. Auf dieser veränderte sich erst in der 19. Minute etwas. Nino Vetsch schafft sich mit einer geschickten Drehung Platz und nutzte diesen mit einem satten Handgelenkschuss zur 1:0-Führung, die auch nach 20 Minuten noch Bestand hatte.

Nach dem zweiten Abschnitt begann das Spiel wieder von neuem. Die Winterthurer gewannen das Mitteldrittel mit 2:1 und somit herrschte ein 2:2-Gleichstand. Das Unentschieden nach 40 Minuten war durchaus leistungsgerecht. Zwar hatte Malans etwas mehr Ballbesitz, die Winterthurer kamen aber etwas häufiger vors Malanser Tor als umgekehrt. Bei den beiden Gegentoren blieb Alligator-Torhüter Wittwer ohne Schuld. Zuerst traf Tim Aeschimann in der 27. Minute zwischen zwei Malanser Verteidigern hindurch und fand auch beim Malanser Torhüter die Lücke haargenau. Kurz vor Drittelsende schoss Patrik Doza nach tollem Diagonalpass von Daniel Keller das 2:2. Zwischenzeitlich hatte Remo Buchli mit einem klassischen „Buabatrick“ die Malanser Führung wiederhergestellt.

Gleichstand herrschte auch noch nach 60 Minuten. Allerdings stand es nun nicht mehr 2:2, sondern 4:4. Und das immer noch Gleichstand herrschte war alles andere als selbstverständlich. Dies hatte zwei Gründe. Zum einen starteten die Winterthurer deutlich besser in diesen Schlussabschnitt und gingen durch zwei Tore von Nils Conrad bis in die 47. Minute nicht unverdient mit 4:2 in Führung und zum anderen mussten die Alligatoren kurz vor Schluss noch in doppelter Unterzahl agieren. Doch die Alligatoren retteten sich dank einem starken Comeback mit zwei Formation und Toren von Lukas Veltsmid (der den Ball nach einem Schuss von Schnell im Slot Volley versenkte) und Hartmann (der einen Diagonalpass übers halbe Feld von Berry nach einem Freistoss im Tor unterbrachte).

Doch die doppelte Unterzahl hatte leider auch in der Verlängerung noch Bestand. Und so kam es, wie es kommen musste. Nach 17 Sekunden konnte Doza den Ball im Tor hinter Wittwer unterbringen. Somit führt Rychenberg nach Spiel 1 mit 1:0 in der Serie. Am Sonntag besteht bereits die Chance, in Winterthur das Verdikt auszugleichen

 

UHC Alligator Malans – HC Rychenberg Winterthur 4:5 n.V. (1:0, 1:2, 2:2, 0:1)

Sporthalle Lust, Maienfeld. SR Wehinger/Zurbuchen.

Tore: 19. N. Vetsch (C. Camenisch) 1:0. 27. T. Aeschimann (P. Kern) 1:1. 29. R. Buchli (N. Vetsch) 2:1. 34. P. Doza (P. Kern) 2:2. 43. N. Conrad (M. Wöcke) 2:3. 47. N. Conrad (T. Studer) 2:4. 49. L. Veltsmid (J. Schnell) 3:4. 58. D. Hartmann (K. Berry) 4:4. 61. P. Doza (N. Conrad) 4:5.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.

Aufstellung Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Tromm; Berry, Veltsmid; Gartmann, Obrecht; Hartmann, Schnell, Tarnutzer; Nett, Nylund, Eriksson-Elfsberg; Flütsch, Buchli, Vetsch

Ersatz: Vogt, Meiler

Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Friolet (verletzt), Nurmela (krank)

Beste Spieler: Daniel Keller für Rychenberg Winterthur, Lukas Veltsmid für Alligator Malans

Playoffstart leider ohne Zuschauer

Leider müssen wir euch mitteilen, dass das morgige Viertelfinalspiel gegen den HC Rychenberg Winterthur unter Auschluss der Öffentlichkeit, also als Geisterspiel stattfinden wird. Laut aktuellem Stand gilt dies auch für Spiel 3 vom 7. März 2020.
Es haben nur Personen, welche mit dem unmittelbaren Spielbetrieb zu tun haben, Zutritt in die Halle. Wir können keine Ausnahmen machen.

Das Spiel wird wie gewohnt auf swissunihockey.tv als Livestream zu sehen sein. Das gilt auch für das Playoutspiel der U21 gegen den UHC Thun, welches um 14.30 Uhr ebenfalls als Geisterspiel stattfinden wird.

Wer bereits ein Ticket für das morgige Spiel oder das Spiel vom 7. März 2020 online gekauft hat, wird den Ticketpreis selbstverständlich zurückerstattet bekommen. Nähere Infos dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Wir danken allen für das Verständnis. Gerne wären wir zusammen mit euch und den Winterthurer Fans in die Playoffs gestartet.

Let’s go Alligator❗️

Alligator Malans verliert den Cup-Final in der Verlängerung!

In der laufenden Meisterschaft verlor der UHC Alligator Malans gegen Zug zweimal in der Verlängerung mit 6:5. Man durfte sich also auf einen spannenden und intensiven Cup-Final freuen. Die Zuger fanden schneller ins Spiel und erspielten sich häufig nach Fehlern der Malanser gute Torchancen. Alligator seinerseits bekundete Mühe mit dem körperbetonten Spiel der Zuger und geriet bis zur 40. Spielminute mit 2:4 in Rückstand. Am Ende rettete sich Alligator in die Verlängerung, aber es sollte wieder nicht reichen.

von Jörg Rutz

Es waren die Zuger, die besser ins Spiel starteten und in der zweiten Minute bereits eine erste Top-Chance vergaben. Adrian Furger und kurz darauf Andreas Dahlqvist scheiterten an Jonas Wittwer. Nach einer missglückten Angriffsauslösung der Malanser in der fünften Minute erhielt Emil Julkunen den Ball und dieses Mal liess der Schwede Jonas Wittwer keine Chance und erzielte das 1:0. Ab der zehnten Minute wurde Alligator stärker. Lukas Veltsmid passte halb hoch Volley auf Kevin Nylund, der den Ball direkt abnahm und mit einem Gewaltschuss zum 1:1 ausgleichen konnte. Alexander Larsson prallte kurz darauf nach einem Zweikampf unglücklich mit dem Kopf auf die Bande auf und spielte nach kurzer Pause mit einem Kopfverband weiter. Larsson sollte später den Cupfinal noch entscheidend prägen. Nur noch wenige Sekunden waren im ersten Drittel zu spielen, als der Zuger Torhüter Petter Nilsson den Ball auswarf und Florian Tromm überraschte. Tromm konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen, dabei entwischte Daniel Uhr und erzielte das 1:2.

Der Trainer von Alligator, Oscar Lundin musste in der Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn nun spielte sein Team wesentlich druckvoller. In der 28. Minute erzielte Dan Hartmann den Ausgleich zum 2:2. Wer nun glaubte, dass es nun den Knopf bei den Malanser löste, sah sich getäuscht. In der 35. Minute wurde ein Tor für die Zuger, nach dem die Schiedsrichter die Fernsehbilder zu Hilfe nahmen, nicht gegeben und nur Sekunden später schoss Adrian Furger für die Zuger dann doch noch das 2:3. Alligator verlor in dieser Phase des Spiels etwas den Faden und erneut waren nur noch wenige Sekunden im zweiten Drittel zu spielen, da erhöhte Emil Julkunen gar noch auf 2:4.

Es ist den Malansern hoch anzurechnen, dass sie nie aufgaben und in diesem intensiven Spiel stehts an einen Sieg glaubten. Wieder war es Kevin Nylund, dem der Anschlusstreffer gelang und Alligator setzte nach. In der 52. Minute verlor Tim Mock den Ball hinter dem eigenen Tor, Jarrko Nurmela reagierte am schnellsten, passte auf Joshua Schnell und dieser erzielt das verdiente 4:4. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Emil Julkunen brachte mit seinem dritten Tor seine Farben wieder in Front, Josua Schnell erzielte erneut den Ausgleich und in der 56. Minute traf Oscar Eriksson-Elfsberg nur den Pfosten und nur wenige Sekunden vor Schluss hatte Dan Hartmann gar den Cup-Sieg auf dem Stock. Es sollte nicht sein. In der Verlängerung gelang eben diesem, mit Druckverband spielenden Alexander Larsson das entscheidende Tor zum ersten Cup-Sieg für die Zuger.

 

 

UHC Alligator Malans vs. Zug United Unihockey 5:6 n.V. (Drittelergebnisse 1:2 / 1:2 / 3:1 / 0:1 n.V)

Sporthalle Wankdorf Bern. 3200 Zuschauer SR Pascal Koch / Benjamin Hohler

Tore: 5. Emil Julkunen (Noel Knüsel) 1:0, 12. Kevin Nylund (Lukas Veltsmid) 1:1, 20. Daniel Uhr (Petter Nilsson) 1:2, 28. Dan Hartmann (Joshua Schnell) 2:2, 35. Adrian Furger (Manuel Staub) 2:3, 40. Emil Julkunen (Severin Nigg) 2:4, 43. Kevin Nylund (Oscar Eriksson-Elfsberg) 3:4, 52. Joshua Schnell (Jarrko Nurmela) 4:4, 54. Emil Julkunen (Andreas Dahlqvist) 4:5, 56. Joshua Schnell (Jarrko Nurmela) 5:5, 65. Alexander Larsson (Manuel Staub) 5:6

Strafen: UHC Alligator Malans 0x0Min / Zug United Unihockey 0x0Min

UHC Alligator Malans: Wittwer, Tromm (C), Nurmela, Camenisch, Veltsmid, Eriksson-Elfsberg (Topscorer), Nylund, Nett, Berry, Vetsch, Buchli, Obrecht, Schnell, Tarnutzer, Meiler, Gartmann, Schmid, Flütsch, Schubiger, Hartmann

Ersatz: Vogt

Zug United Unihockey: Nilsson, Kostov-Bredberg, M. Staub, Flütsch, A. Uhr, Schelbert, Furger, Menon, Laely, Mock, Schelbert, Fiechter, Rubi, Grüter, Nigg, Julkunen, D. Uhr, Dahlqvist, Larsson, Bachmann, Knüsel

Bemerkungen: Alligator ohne Thöny, Capatt, Holenstein, Friolet (alle verletzt)

Bester Spieler: Alligator: Kevin Nylund, Zug: Emil Julkunen

Malans verliert gegen GC und trifft nun auf Winterthur

Alligator verliert das letzte Meisterschaftsspiel gegen GC mit 3:8. Malans beendet die Qualifikation damit auf Rang vier. Nun wartet im Viertelfinale Rychenberg Winterthur.

Autor: UHC Alligator Malans

Vor dem letzten Spiel gegen GC ging es für Alligator Malans im Fernduell mit Floorball Köniz noch um den dritten Schlussrang in der Qualifikation. Köniz startete bei diesem Duell mit einem ein Tor schlechteren Torverhältnis, hatte aber mit Chur (8.) auf dem Papier den schwächeren Gegner als Malans. Nicht ganz überraschend war das Duell um den dritten Rang deshalb bereits früh an diesem Sonntagabend entschieden. Denn Floorball Köniz bekundete gegen Chur keine Mühe und fuhr einen 11:3-Sieg ein. Aber auch die Alligatoren trugen dazu bei, dass die Spannung im Kampf um den dritten Platz früh weg war.

Die Alligatoren gingen in diesem Spitzenkampf gegen GC nämlich nie in Führung. Zur Spielmitte führten die Zürcher mit 4:1. Dabei war es keineswegs so, dass die Malanser drei Tore schlechter als das Heimteam waren. Allerdings zeigte sich GC deutlich abgebrühter. Sinnbildlich dafür der Führungstreffer der Zürcher. Mit dem ersten Abschluss von der linken Seite ging das Heimteam in der vierten Minute mit 1:0 in Führung. Daniel Johnsson war es, der reüssieren konnte. In der Folge gestaltete sich das Spiel mehrheitlich ausgeglichen. Beide Teams standen defensiv über weite Strecken sehr gut, sodass die Schusspositionen meist nicht allzu ideal waren. Abgesehen von einer Szene in der 10. Minute: Daniel Steiger kurvte ums Malanser Tor, im Slot ging Florian Wenk vergessen. Wenk wurde dann auch angespielt und hatte keine Mühe, das Verdikt auf 2:0 zu erhöhen. Der einzige Treffer für Malans in der ersten Spielhälfte gelang in der 23. Minute Dan Hartmann nach einem Doppelpass mit Nino Vetsch.

Wirklich am Sieg schnuppern konnte Malans in diesem Spitzenkampf nie. Das 5:1 in der achten Minute des Schlussdrittels für GC schien bereits die Vorentscheidung zu sein. Simon Laubscher versenkte einen Konter nach einer 2:1-Situation. Nur kurz zuvor verpasste Malans auf der anderen Seite den Anschlusstreffer. Immer wieder scheiterten die Gäste an einem überragenden Pascal Meier im GC-Tor.

Kurz nach der vermeintlichen Vorentscheidung keimte aber doch noch einmal ein wenig Hoffnung auf. Malans kam mit einem Doppelschlag von Remo Buchli und Riccardo Tarnutzer wieder auf 5:3 heran. Die Tore fielen in der 47. und 48. Minute und lagen nur 20 Sekunden auseinander. Doch GC liess sich nicht verunsichern und geriet trotz verstärkter Offensivbemühung der Alligatoren nicht mehr ins Wanken. Im Gegenteil: Die Zürcher nutzten den sich vermehrt bietenden Platz konsequent aus und erhöhten bis zum Schlusspfiff schliesslich noch auf 8:3.

Mit dieser Niederlage schliesst Alligator die Qualifikation auf dem vierten Platz ab. Und kurz nach Spielende war dann auch der Gegner von Malans in den Playoffs bekannt. Es ist Rychenberg. Die Winterthurer also, die bereits Gegner im Cuphalbfinale waren. Die Playoffs starten dann eine Woche nach dem Cupfinal gegen Zug am 29. Februar mit einem Malanser Heimspiel. Die genaue Anspielzeit wird noch kommuniziert.

Grasshopper Club Zürich – UHC Alligator Malans 8:3 (2:0, 2:1, 4:2)
Sporthalle Hardau, Zürich. 514 Zuschauer. SR Wehinger/Zurbuchen.
Tore: 4. D. Johnsson (L. Graf) 1:0. 10. F. Wenk (D. Steiger) 2:0. 23. D. Hartmann (N. Vetsch) 2:1. 28. M. Mock (Y. Kindler) 3:1. 30. L. Graf (P. Riedi) 4:1. 48. S. Laubscher (P. Riedi) 5:1. 48. R. Buchli (K. Berry) 5:2. 49. R. Tarnutzer (S. Nett) 5:3. 57. C. Meier (K. Bier) 6:3. 57. D. Johnsson (P. Riedi) 7:3. 58. C. Zolliker (D. Steiger) 8:3.

Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 3mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans.

Aufstellung Alligator Malans: Wittwer; Camenisch, Tromm; Berry, Veltsmid; Gartmann, Obrecht; Nurmela, Schnell, Buchli; Nett, Nylund, Eriksson-Elfsberg; Hartmann, Schmid, Vetsch

Ersatz: Vogt, Meiler, Flütsch, Schubiger, Tarnutzer

Bemerkungen: Alligator ohne Capatt, Thöny, Holenstein, Friolet

Beste Spieler: Pascal Meier für Grasshoppers Club Zürich, Kevin Berry für Alligator Malans

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