ALLIGATOR MALANS

Malans missglückt der Auftakt in den Playoff-Halbfinal

Alligator Malans verliert die erste Playoff-Partie gegen GC mit 6:2. Nach gutem Beginn liessen die Alligatoren im Mitteldrittel nach und GC zog davon. Der Sieg der Zürcher war übers ganze Spiel gesehen nicht gestohlen. .

Der Start in den Playoff-Halbfinal war für Alligator Malans vielversprechend. Die Malanser setzten die Zürcher früh unter Druck. Damit bekundete GC sichtbar Mühe. Die Auslösung der Zürcher blieb immer wieder an den Offensivspielern der Alligatoren hängen. So auch in der dritten Minute, als Kevin Berry sich den Ball in der Offensivzone schnappte und in der Mitte Dan Hartmann anspielte, der viel freien Platz vorfand und diesen zur frühen Führung nutzte. Wie bereits in den Spielen in der Serie gegen Chur Unihockey gelang also der Auftakt wunschgemäss. Doch anders als Chur konnten die Zürcher prompt reagieren. Emil Julkunen verschaffte sich mit einer geschickten Drehung den nötigen Platz und schob den Ball bereits in der vierten Minute aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein.

Dass GC nicht ohne Grund Qualifikationsieger wurde, zeigten die Hausherren auch in der Folge. Malans war zwar weiter das leicht spielbestimmende Team, die Tore fielen aber trotzdem auf der anderen Seite. Gleich zwei Mal war das Rezept zum Tor ein Weitschuss. Daniel Steiger reüssierte nach einem Hammer von Kay Bier und Tobias Heller war aus praktisch identischer Position wie zuvor Bier erfolgreich. Oscar Eriksson-Elfsberg verkürzte zwar noch vor der Pause, trotzdem mussten die Alligatoren mit einem Rückstand zum ersten Pausentee.

Im zweiten Abschnitt übernahm mit zunehmender Fortdauer des Spiels GC das Zepter, die Malanser konnten nicht mehr ans gute Startdrittel anknüpfen. Dies schlug sich auch im Resultat nieder: Das Duo Claudio Laely und Joel Rüegger schraubte das Resultat bis in die 32. Minute auf 5:2. Diese drei-Tore-Führung ging zu diesem Zeitpunkt durchaus in Ordnung. Die Alligatoren mussten dann bis zur zweiten Pause gar froh sein, nicht noch höher ins Hintertreffen geraten zu sein, denn sie mussten auch noch während fast vier Minuten in Unterzahl agieren. Es war klar, dass sich bei den Alligatoren auf das Schlussdrittel etwas ändern muss.

Diese Änderungen zeigten sich dadurch, dass die Alligatoren auf zwei Linien reduzierten und noch konsequenter Forechecking betrieben. Dadurch kamen die Alligatoren wieder häufiger gefährlich vors Zürcher Tor, etwas Zählbares schaute aber bis zur 52. Minute nicht heraus. Dann bekamen die Malanser die Möglichkeit mit einem Mann mehr zu agieren. Das Powerplay sah vielversprechend aus, zahlte sich aber ebenfalls nicht aus. Und so wurde die Zeit knapper und knapper. 3,5 Minuten vor Schluss setzten die Malanser bereits alles auf eine Karte und ersetzten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Doch auch diese Massnahme fruchtete nicht mehr. Zu clever agierten die Zürcher in der eigenen Zone. Kurz vor Schluss setzte Laely mit dem 6:2 noch den Schlusspunkt dieser Partie. Bis zum nächsten Spiel am nächsten Samstag in der Maienfelder Turnhalle Lust müssen die Alligatoren ihre Effizienz aus der Viertelfinal-Serie wiederfinden, um die Zürcher ernsthafter in Bedrängnis zu bringen.

 

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin:

GC hat heute verdient gewonnen. Wir waren nicht gut genug mit dem Ball und liessen GC daher das Tempo bestimmen und liefen zu viel in Konter. Jetzt müssen wir uns für Spiel 2 neu sammeln und eine gute Leistung zeigen.

GC Unihockey vs. UHC Alligator Malans 6:2 (3:2, 2:0, 1:0)

Sporthalle Hardau, Zürich, 695 Zuschauer, SR Hohler/Koch

Tore: 3. Hartmann (Berry) 0:1, 4. Julkunen (Wenk) 1:1 13. Steiger (Bier) 2:1, 17. Heller (Laely) 3:1, 18. Elfsberg 3:2 30. Rüegger (Laely) 4:2, 32. Laely (Rüegger) 5:2, 60. Laely (Laubscher) 6:2

Strafen: GC Unihockey 1×2 Minuten, Alligator Malans 3×2 Minuten

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Camenisch, Veltsmid; Braillard, Obrecht; Hartmann, Buchli, Friolet; Eriksson-Elfsberg, Karlander, Bärtschi; Holenstein, Nett, Vetsch;

Ersatz: Vogt, Tarnutzer, Gartmann, Thöny, Capatt, Bebi,

Bemerkungen: 57. Timeout Malans und danach ohne Torhüter, 58. Julkunen verschiesst Penalty

Beste Spieler: Laely für GC Unihockey, Wittwer für Alligator Malans

Alligator auf direktem Weg in den Halbfinal

Die Viertelfinal-Serie zwischen Chur Unihockey und Alligator Malans ist mit einem Unihockey-Fest zu Ende gegangen. Malans gewinnt auch die vierte Partie gegen Chur.

2800 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten am Samstagabend für eine Gänsehaut-Atmosphäre bei Spielern von Chur Unihockey und Alligator Malans. Vom ungewohnten Lärmpegel liessen sich aber zumindest die Alligatoren nicht wirklich beeinflussen. Mit dem Selbstverständnis einer 3:0-Führung in der Serie im Rücken legten die Malanser von Beginn eine sehr ruhige und abgeklärte Spielanlage an den Tag und hatten erneut übers ganze Spiel mehr Ballbesitz. Chur beschränkte sich lange Zeit wie in der restlichen Serie mehrheitlich aufs Kontern.

Dies führte für die Churer aber wieder nicht zum Erfolg: Nach 40 Minuten führten die Malanser mit 4:1. Die Alligatoren kombinierten sich immer wieder sehr stilsicher durch die Abwehr der Hauptstädter. Ein Musterbeispiel dafür war das 4:1. Drei Direktpässe führten in der 38. Minute dazu, dass Daniel Karlander vor dem Churer Kasten nur noch einschieben musste und dies auch souverän tat. Es war der zweite Treffer des Schweden an diesem Abend. Zuvor hatte er bereits zum zwischenzeitlichen 3:0 nach 22 Minuten getroffen. Erwähnenswert war dabei die Entstehung. Jo Dennis Bärtschi spielte Karlander im Slot mustergültig an. Karlander wurde zwar eng von Sandro Cavelti gedeckt, kam aber trotzdem zu einem Abschluss. Bei diesem Abschluss brach zwar sein Stock, der Ball lag aber trotzdem hinter Chur-Torhüter David Rytych. Bereits zu diesem Zeitpunkt schien Chur mit einem Bein in den Sommerferien. Dies auch, weil man anders als in der Qualifikation, die sich bietenden Konterchancen zu wenig ausnutzte. Sinnbildlich dafür war eine Szene in der 26. Minute. Manuel Rieder kam mutterseelenalleine vor Malans-Torhüter Jonas Wittwer zu einer Torchance, scheiterte aber am Schlussmann der Herrschäftler.

Und so durften die Zuschauer im Thomas-Domenig-Stadion gespannt sein, ob im Schlussdrittel doch noch ein letztes Aufbäumen der Churer folgen wird. Schliesslich stand nicht weniger als das Saisonende von Chur im Raum. Und tatsächlich: Das Churer Aufbäumen kam. Die Churer riskierten im Schlussabschnitt mehr und kamen nun auch zu mehr Torchancen. Trotzdem schien es nie so, als würde den Alligatoren das Spiel entgleiten. Dies auch, weil die Churer weiterhin hochkarätige Chancen ungenutzt liessen. So beispielsweise in der 49. Minute, als Sandro Cavelti am praktisch leeren Tor vorbeischoss. Und so nützte schliesslich auch der Anschlusstreffer von Marcel Stucki nichts mehr.

Chur verliert somit die Serie mit einem Resultat, welches vor Start der Playoffs wohl die wenigsten getippt hätten. Mit 4:0 schiessen die Malanser den Verein aus der Kantonshauptstadt in die Ferien. Und so konnten sich die Spieler zumindest direkt nach dem Spiel verständlicherweise auch nur mässig über das tolle Unihockey-Fest freuen, dass ihr Verein auf die Beine gestellt hatte.

 Für die Alligatoren geht es je nach Ausgang der anderen Serien am nächsten oder auch erst am übernächsten Wochenende weiter. Wahrscheinlicher Gegner im Halbfinale ist GC Zürich.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin: Unsere Fans waren heute der beste Spieler von Alligator Malans. Sie haben uns sehr geholfen. Es ist stark von den Jungs, die Serie mit 4-0 zu gewinnen. Jetzt können wir uns auf den nächsten Schritt konzentrieren.

Malans holt den dritten Sieg

Malans gewinnt das dritte Spiel der Viertelfinalserie dank mannschaftlicher Breite und variablem Spiel gegen ein nur kämpferisch überzeugendes Chur Unihockey. Nun fehlt noch ein Sieg zur Halbfinalqualifikation.

Best Player Jo-Dennis Bärtschi besiegelte in der zweitletzten Spielminute mit einem gefühlvollen Heber ins leere Churer Tor das Ergebnis. Dass das Spiel bis in die 58. Minute offen blieb hatten sich die Alligatoren selbst zuzuschreiben – zwei einfache Freistossvarianten verhalfen den Hauptstädter im letzten Drittel zurück ins Spiel. Cavelti traf gar in Unterzahl. „Zuletzt haben wir wieder gezittert – gegen Chur kann das in solchen Spielen schnell passieren. Heute haben wir uns aber durchgesetzt, nun wollen wir den letzten Sieg.“ Der Berner in Bündner Diensten zeigte sich gemeinsam mit den Schweden im zweiten Block für viele Probleme in der Churer Defensive verantwortlich. Mit viel Druck und Energie eroberten sie viele Bälle und kamen zu zwingenden Abschlüssen. Das dritte Malanser Tor steht stellvertretend dafür: Bärtschi lieferte Energie und Passgenauigkeit, Karlander vollstreckte präsent.
Zu Spielbeginn agierte Malans mit aggressivem und zielstrebigem Pressing und kam dabei zu nicht weniger als drei Torchancen in den ersten 16 (!) Sekunden. Dan Hartmann nutzte die letzte davon zur Führung. „Wir fokussierten uns auf einen guten Einstieg in den ersten Spielminuten – das ist uns gelungen und hat uns ein gutes Gefühl gegeben“ meinte Bärtschi. Die Churer Spieler schienen einige Einsätze zu benötigen, bis sie das Geschehen stabilisieren konnten. Aus Malanser Sicht müsste in dieser Phase mehr als nur ein Tor erzielt werden. In der 12. Minute erzielte nämlich Joel Hirschi mit einer schönen Volley-Direktabnahme den Ausgleich. Chur hatte sich aus der Lethargie gelöst und fand in Überzahl gar den Führungstreffer. Kevin Berry traf kurz darauf ebenfalls in numerischer Überzahl zum 2:2. Die ausgesprochenen Strafen stehen für eine hektische Spielphase, in der die Schiedsrichter genau hinschauten und mit gutem Massstab intervenierten. Das Spiel bot insgesamt eher kämpferisches Unihockey, spielerische Leckerbissen waren rar, oft wurde auf beiden Seiten zu hektisch agiert. In der 22. Minute erwischte Christoph Camenisch den bisher tadellosen Rytych im Churer Tor mit einem Schuss aus grosser Distanz zur Zweitoreführung. Als Dan Hartmann in der 41. Minute (auch mit einem schönen Volley) wieder für einen guten Malanser Start ins letzte Drittel sorgte und Torhüter Wittwer innert Minuten schöne Churer Chancen zunichtemachte, schien Malans auf der sicheren Seite. Schien, denn es sind Playoffs und es ist Derby – die beiden Teams schenkten sich nichts. In diesem Abnützungskampf sieht Jo-Dennis Bärtschi einen gewichtigen Vorteil auf Malanser Seite: „Wir können als gesamte Mannschaft sehr variantenreich agieren und Chur vor Probleme stellen. Die Ausgeglichenheit über drei Blöcke macht uns stark und unberechenbar“.
Mit dieser Gewissheit geht es nun ins vierte Spiel, die Affiche findet kommenden Samstag im Thomas Domenig Stadion in Chur statt und wird vom Schweizer Fernsehen live übertragen. Diese Bündner Premiere und die Tatsache, dass Chur nun gewinnen muss, wird für eine einmalige Atmosphäre sorgen. Die Alligatoren werden wieder bissig aus der Kabine kommen müssen.

Das sagt Cheftrainer Oscar Lundin:

„Heute hatten wir bereits im ersten Drittel die Chance, das Spiel zu entscheiden, aber wir waren nicht effizient genug. Das zweite Drittel war kontrolliert und auch ziemlich gut. In der dritten Periode waren wir nicht demütig genug. Und wir liessen Chur ins Spiel kommen. Und dann haben sie die Chance uns zu verletzen. Jetzt brauchen wir noch einen Sieg und ich weiss, dass unser Gegner bis zum Ende kämpfen wird. Wir müssen auch in Spiel 4 von Anfang an bereit sein.“

UHC Alligator Malans – Chur Unihockey 6:4 (3:2, 1:0, 2:2)
Turnhalle Lust, Maienfeld. 893 Zuschauer. SR Preisig/Schädler.
Tore: 1. D. Hartmann (K. Berry) 1:0. 12. J. Hirschi (D. Blomberg) 1:1. 13. J. Binggeli (P. Riedi) 1:2. 14. K. Berry (M. Karlander) 2:2. 20. M. Karlander (J. Bärtschi) 3:2. 22. C. Camenisch (J. Bärtschi) 4:2. 41. D. Hartmann (J. Friolet) 5:2. 45. D. Gerber (T. Mettier) 5:3. 53. S. Cavelti (Luzi Weber) 5:4. 59. J. Bärtschi 6:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (K. Berry) gegen UHC Alligator Malans. 4mal 2 Minuten gegen Chur Unihockey.
Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm, Camenisch, Veltsmid; Braillard, Obrecht; Buchli, Hartmann, Friolet; Bärtschi, Erikson-Elfsberg, Karlander; Thöny, Holenstein, Vetsch. Ersatz: Vogt, Tarnutzer, Gartmann, Capatt. Verletzt: Nett, Bebi.
Chur Unihockey: Rytych; Stucki, Beeler; Bürer, Mettier; Hirschi, Blomberg, Riedi; Zellweger, Binggeli, Cavelti; Schlegel, Weber, Gerber.
Bemerkungen: 58. Timeout Chur, Chur anschliessend ohne Torhüter
Beste Spieler: Bärtschi für Alligator Malans, Gerber für Chur Unihockey

 

Text: Thomas Rentsch
Bilder: Erwin Keller

Drei Leistungsträger verlängern

Gleich drei Leistungsträger der Alligatoren werden auch in der Saison 2019/2020 im Malanser Dress auflaufen. Es sind dies Torhüter Jonas Wittwer, Captain Florian Tromm sowie der langjährige Nati-Stürmer Remo Buchli.

Damit nimmt das Kader der Alligatoren nach dem Zuzug vom finnischen Skorer Jarkko Nurmela und dem studientechnischen Abgang von Harry Braillard weiter Form an.

Alligator wird auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe beieinander haben. Denn die drei Spieler, die ihre Verträge verlängert haben, sind allesamt Teamstützen im Malanser Team. Wittwer kam auf Anfang dieser Saison zu den Malansern und zeigte mit zunehmender Fortdauer der Meisterschaft, dass er ligaweit zu den Top-Torhütern gehört und ein Gewinn für die Malanser Mannschaft ist. Tromm ist als Captain ein Leader, der durch seine meist fehlerlosen Auftritte viel Stabilität in die Abwehr bringt. Buchli bewies gerade in den ersten beiden Spielen der Playoffs seinen Wert. Er ist ein Kämpfer mit viel Durchschlagskraft im Slot.

Am Samstag werden die drei wieder mit Alligator im Einsatz stehen. Dann kommt es zum dritten Spiel der Playoff-Serie gegen den Kantonsrivalen Chur Unihockey. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Turnhalle Lust in Maienfeld.

Malanser erobern dank Schlussfeuerwerk den zweiten Playoff-Punkt.

Dank einer klaren Leistungssteigerung im dritten Drittel, erkämpfen sich die Alligatoren ihren zweiten Playoff-Punkt in dieser Viertelfinalserie. Die Umstellung auf zwei Blöcke brachte im Bündner-Derby die Wende. Die Alligatoren gewinnen letzten Endes auch dieses Derby verdient mit 9:5 und führen in der Serie nun mit 2:0.

Die erste Szene des Spiels konnten die Gäste bereits nach acht Sekunden verbuchen lassen, als Remo Buchli nach einer Balleroberung, Torhüter David Rytych ein erstes Mal zu einer Parade zwang. Die Malanser zwangen zu Beginn dieser Partie erneut ihr aggressives Pressing auf und drückten die Churer immer wieder in ihre eigene Zone zurück. Dennoch ging Chur aus heiterem Himmel und durch Fabian Beeler auf Zuspiel von Jan Biggeli in Führung. Damit wurde das Derby definitiv so richtig lanciert. Die Churer nun sichtlich bemüht, dem Gegner nicht mehr wie am Vortag ins offene Messer zu laufen, was ihnen mit diesem Führungstreffer auch bestens gelang. In der achten Minute musste dem Churer-Torschützen jedoch ein Stockschlag, verbunden mit einer kleinen Bankstrafe geahndet werden. Die Alligatoren zeigten in der Folge ein ansprechendes Powerplay und liessen den Ball gut in ihren Reihen zirkulieren, doch der krönende Abschluss zum Ausgleich gelang ihnen vorerst noch nicht.

Chur hatte sich gegenüber dem Vortag definitiv besser auf die Alligatoren eingestellt. Spielzüge der Malanser-Angriffsmaschinerie wurden schon früh in ihrem Ansatz erkannt und entsprechend stand die Churer Defensive gut. Das ausgeglichene wenn auch nicht gerade hochstehende Spiel lief in der Folge weiter, doch Torerfolge waren zunächst noch Fehlanzeige. Es lief bereits die 18. Spielminute, als Malans-Topskorer Dan Hartmann doch noch den ersten und sicher auch verdienten Treffer für das Gastteam erzielen konnte. Kurz vor dem Drittelsende folgte aber bereits eine weitere Auszeit gegen das Heimteam. Joel Hirschi wurde wegen einer überharten Reaktion an Kevin Berry für zwei Minuten auf die Strafbank beordert. Das Malanser Powerplay dauerte indes nur kurze Zeit und wurde durch die Pausensirene unterbrochen. So endete dieses Drittel 1:1.

Etwas mehr als eine Minute blieb den Malansern zu Beginn des Mitteldrittels fürs Überzahlspiel noch zur Verfügung. Die Churer verhinderten aber dank ihrem starken Boxplay-Spiel jedoch eine Malanser Führung. Dennoch bekamen die Alligatoren das Spiel allmählich mit gefährlicheren Aktionen immer besser in Griff. Nach 28 Spielminuten musste dann auch Malans erstmals mit einem Mann weniger auskommen. Lukas Veltsmid wurde für eine überharte Aktion an Binggeli bestraft. Die Churer machten es im Überzahlspiel aber wesentlich besser und legten mit dem Treffer von Topskorer Paolo Riedi, auf Zuspiel von Binggeli, im Skore wieder vor. Kurz nach dem Führungstreffer brachte Hirschi sein Team mittels eines Sperrens abermals in Unterzahl. Doch auch die dritte Powerplay-Möglichkeit seitens der Alligatoren blieb ungenutzt.

Wer die Tore nicht macht – bekommt sie. Diese alte Floskel behielt auch in diesem Derby wieder mal vollends Recht. Es lief die 32. Minute als Dennis Blomberg einen schnellen Chuer-Konter zur Zwei-Toreführung abschliessen konnte. Nur kurz darauf verkürzten die Gäste das Skore postwendend wieder. Joe Dennis Bärtschi traf im Churer-Slot stehend zum 3:2. Es lief bereits die 40. Minute. Die Churer konnten nach einem Abspielfehler der Malanser erneut Profit schlagen und einen weiteren Konter auslösen. Mit Übersicht bediente Sandro Cavelti, den heranstürmenden Binggeli, welcher zum 4:2 einnetzten konnte. Praktisch mit dem Sirenenton zur Pause hatten die Schiedsrichter ein Handspiel des Churers Mario Jung geahndet. Dies gewährte den Malansern nun zu Beginn des dritten Drittels bereits die vierte Möglichkeit, in Überzahl ein Tor zu erzielen.

Praktisch mit dem Ende der Strafzeit gegen Jung, konnten die Alligatoren eine Überzahl ausnutzen. Remo Buchli traf zum 3:4-Anschlusstreffer und brachte damit Spannung und Stimmung in die Halle zurück. Die Coaching-Staff der Alligatoren stellte ihr Team im Schlussdrittel auf zwei Linien um und versuchten direkt den vermeintlichen Ausgleichstreffer zu erzielen. Chur hatte aber etwas gegen dieses Vorhaben und stellte in der 44. Minute durch den umjubelten Treffer von Manuel Rieder, den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Erneut musste aber der Anschlusstreffer nicht lange Zeit auf sich warten lassen. Harry Braillard traf herrlich aus dem Handgelenk zum 4:5 und hielt damit die Malanser Hoffnungen auf einen weiteren Playoff-Punkt am Leben.

Das Derby wurde dann in der 50. Spielminute nochmals neu lanciert. Oscar Eriksson-Elfsberg erzielte den Ausgleichstreffer zum 5:5. In der Folge entwickelte sich ein echter Schlagabtausch und ein hochspannendes sowie elektrisierendes Derby. Trotzdem spielten beide Teams – stets im Wissen, dass ein nächster Gegentreffer bereits eine Vorentscheidung sein könnte – diszipliniert und konzentriert weiter. In der 54. Minute konnte Malans erneut in Überzahl agieren. Wegen wiederholten Vergehens beorderten die Schiedsrichter Jung erneut auf die Strafbank. Diese Strafe nutzen die Gäste diesmal zeitnah aus. Buchli schoss seine Farben in der 54. Minute mit dem 6:5 erstmals in Führung. Dieser Treffer war auch für Emotionen unter den Zuschauern verantwortlich, sodass der Speaker zur Ruhe und Besinnung auffordern musste.

Das aufkommende Schluss-Feuerwerk der Malanser bewog Chur-Coach Jani Westerlund in der 57. Minute zum Timeout. Direkt im Anschluss erzielte Erikson Elfsberg mit dem siebten Malanser-Treffer die Vorentscheidung. Westerlund ersetze darauf Goalie Rytych durch einen weiteren Feldspieler. Braillard traf darauf nach einem Churer Ballverlust zum 8:5 ins verlassene Tor. Kurz vor Spielende musste Daniel Karlander noch wegen eines Haltens auf die Strafbank. Jonas Wittwer im Malanser Tor hielt seinen Kasten jedoch dank sicheren Paraden weiterhin dicht und kam sogar noch zu einem Assist, als er zu Hartmann auswarf, welcher mit einem zweiten Empty-Netter, zum 9:5 einschob.

Damit gehen die Alligatoren in der Viertelfinal-Serie mit 2-0 in Führung.
Der äusserst zufriedene Malanser Headcoach Oscas Lundin meinte nach dem Spiel: «Wir haben unsern Spielplan in Teilen des zweiten Drittels beinahe verloren. Dies machte das Spiel zunehmend gefährlich. Das gesamte Team zeigte jedoch in den letzten 20 Minuten einen guten Charakter und dann waren wir das stärkere Team. Die grossartige Unterstützung unserer Fans hatte uns zudem sehr geholfen!».

Chur Unihockey – UHC Alligator Malans 5:9 (1:1, 3:1, 1:7) – Stand 0:2
Playoff ¼. Final – Spiel 2, Gewerbliche Berufsschule Chur, 651 Zuschauer.
SR Fässler/Schläpfer
Tore: 5. F. Beeler (J. Binggeli) 1:0. 18. D. Hartmann (K. Berry) 1:1. 29. P. Riedi (J. Binggeli, Ausschluss L. Veltsmid) 2:1. 33. D. Blomberg (P. Riedi) 3:1. 34. J. Bärtschi (M. Karlander) 3:2. 40. J. Binggeli (S. Cavelti) 4:2. 43. R. Buchli (K. Berry, Ausschluss M. Jung) 4:3. 44. M. Rieder (D. Gerber) 5:3. 46. H. Braillard (R. Buchli) 5:4. 49. O. Eriksson-Elfsberg (L. Veltsmid) 5:5. 54. R. Buchli (D. Hartmann, Ausschluss M.Jung) 5:6. 58. O. Eriksson-Elfsberg (L. Veltsmid) 5:7. 60. H. Braillard (F. Tromm) 5:8. 60. D. Hartmann (J. Wittwer) 5:9.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Chur, 2mal 2 Minuten gegen Malans
Chur: Rytych; Bürer, Beeler; Mettier, Jung; Luzian Weber, Stucki; Hirschi, Blomberg, Riedi; Zellweger, Cavelti, Binggeli; Schlegel, Gerber, Rieder; Ersatz: Breu, Bischofberger, Amato.
Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Camenisch, Veltsmid; Braillard, Obrecht; Hartmann, Friolet, Buchli; Eriksson-Elfsberg, Karlander, Bärtschi; Holenstein, Thöny, Vetsch; Ersatz: Vogt, Tarnutzer, Gartmann, Bebi, Capatt.
Bemerkungen: Chur ohne Luzi Weber (gesperrt); Malans ohne Nett (verletzt). 57. Timeout Chur, 58. Chur ohne Torhüter.
Beste Spieler: Mario Jung für Chur, Remo Buchli für Malans

Bericht: Heinz Grass
Bilder: Erwin Keller

Malanser Offensivspektakel zum Playoff-Start

Alligator Malans gewinnt die erste Partie gegen Chur Unihockey mit 10:5. Die Malanser dominierten die Partie über weite Strecken, sodass der Sieg bereits früh feststand. Chur fand nie richtig ins Spiel.

Nach 114 Sekunden waren im ersten Derby der Playoff-Viertelfinal-Serie bereits zwei Tore gefallen. Beide gingen auf das Konto von Alligator Malans. Die Herrschäftler starteten wie die Feuerwehr  und gingen durch Daniel Karlander und Nico Obrecht in Führung. Beide Tore entstanden aus dem Slot, wobei besonders der erste Treffer für die Churer unglücklich zustande kam, sprang der Ball nach einem Ballverlust in der defensiven Zone doch genau auf die Schaufel von Karlander. Die Churer kamen in diesem ersten Drittel noch nicht im Derby an, stattdessen mussten die Hauptstädter fast froh sein, dass mit Kevin Berry in der 19. Minute nur noch ein weiterer Malanser traf. Die Alligatoren erhielten in diesen ersten 20 Minuten enorm viele Räume und kamen zu vielen hochkarätigen Chancen. Die Churer konnten aber trotzdem noch im ersten Abschnitt verkürzen. Sandro Cavelti schloss einen tollen Pass aus der defensiven Zone von Mario Jung direkt ab.

Die Alligatoren machten auch im zweiten Abschnitt da weiter, wo sie aufgehört hatten und erhöhten das Verdikt weiter. Ursin Thöny erzielte nach einer schönen Freistossvariante in der 25. Minute bereits den fünften Malanser Treffer. Nachdem die Churer in Person von Sandro Cavelti auch noch eine Strafe bekamen, mussten die Hauptstädter weiteres Ungemach fürchten. Doch diese Unterzahl schien für Chur so etwas wie ein Weckruf gewesen zu sein. Nun konnten auch die Gäste vermehrt Nadelstiche setzen und kamen folgerichtig in der 32. Minute mittels eines platzierten Handgelenkschuss von Marcel Stucki auf 5:2 heran. Als Dennis Blomberg knapp fünf Minuten später gar der dritte Churer Treffer gelang, schien das Derby doch noch an Fahrt aufzunehmen. Doch mit der zweiten Sirene war klar, dass dem nicht so ist. Joel Friolet und zwei Sekunden vor der Pause Harry Braillard sorgten für eine vier-Tore-Führung zur Drittelspause.

Im Schlussdrittel machte Karlander mit zwei weiteren Treffern dann endgültig alles klar. Christoph Camenisch sorgte dann gar noch für das „Stängeli“. Jan Binggeli und Daniel Gerber sorgten bis zum Schlusspfiff dann noch für Resultatkosmetik aus Sicht der Churer. Bereits am Sonntag kommt es dann in der Churer Gewerbeschule zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Teams.

Das meint unser Cheftrainer Oscar Lundin zum ersten Spiel: „Das erste Drittel war natürlich der Schlüssel zum Sieg. Wir haben von Anfang an aggressiv gespielt und haben die Churer Verteidiger unter Druck gesetzt. Jetzt müssen wir so weitermachen und für morgen bereit sein. Wir wollen dort ein noch besseres Spiel als heute zeigen und noch einmal einen Schritt nach vorne machen.“

UHC Alligator Malans –Chur Unihockey 10:5 (3:1, 4:2, 3:2)

MZH Lust Maienfeld, SR Wehinger/Zurbuchen

Tore: 1. Karlander (Bärtschi) 1:0, 2. Obrecht (Braillard), 19. Berry (Buchli) 3:0, 20. Cavelti (Jung) 3:1, 23. Holenstein (Vrtsch) 4:1, 25. Thöny (Obrecht) 5:1, 32. Stucki (Riedi) 5:2 36. Blomberg (Riedi) 5:3, 38. Friolet (Tromm) 6:3, 40. Braillard (Holenstein) 7:3, 48. Karlander (Camenisch) 8:3, 51. Karlander (Veltsmid) 9:3, 54. Camenisch (Bärtschi) 10:3, 56. Binggeli 10:4, 59. Gerber (Rieder) 10:5

Strafen: Alligator Malans 1×2 Minuten, Chur Unihockey 1×2 Minuten

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Tromm; Camenisch, Veltsmid; Braillard, Obrecht; Hartmann, Nett (Friolet), Buchli; Eriksson-Elfsberg, Karlander, Bärtschi; Holenstein, Thöny, Vetsch;

Ersatz: Vogt, Tarnutzer, Gartmann Verletzt: Bebi

Bemerkungen: Lattenschüsse: 38. Bärtschi, 51. Torhüterwechsel Chur

Beste Spieler: Vetsch für Alligator Malans, Riedi für Chur Unihockey

Dan Hartmann ist Mobiliar Topscorer der Quali

Dan Hartmann hat sich nach Abschluss der Qualifikation mit 19 Toren und 13 Assists den Titel des Mobiliar Topscorers beim UHC Alligator Malans gesichert. Anlässlich des heutigen ersten Playoff-Heimspiels durfte er vom Repräsentanten der Mobiliar-Generalagentur Chur einen Check im Wert von 4‘640 Franken für die Nachwuchsförderung in seinem Club entgegen nehmen.

Auf dem Spielfeld ist es nicht zu übersehen: Seit sechs Jahren vergibt die Mobiliar in den vier Hallensportarten Basketball, Handball, Unihockey und Volleyball die Auszeichnung des Mobiliar Topscorers. Ab dem ersten Spiel der Saison tragen jeweils jene Spielerinnen und Spieler einer Nationalliga-A-Mannschaft das Mobiliar-Topscorer-Trikot, die bis dahin die meisten Punkte erzielt haben. Wer am Ende der Qualifikationsphase die meisten Punkte erzielt hat, wird Mobiliar Topscorer bzw. Mobiliar Topscorerin des jeweiligen Teams.

Die Punktezahlen der Topscorer bestimmen, wie viel die entsprechenden Clubs von den 400 000 Franken erhalten, welche die Mobiliar pro Saison im Rahmen ihres Engagements für die Nachwuchsförderung im Hallensport zur Verfügung stellt.

Sichtlich stolz auf die Leistung des frisch gekürten Mobiliar Topscorers übergab der Repräsentant der Mobiliar-Generalagentur Chur kurz vor dem Spiel, Dan Hartmann den Check über 4‘640 Franken.

Endlich heisst es: Derby-Time!

Am Samstag ist es soweit. Das erste Heimspiel in der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Chur Unihockey steht auf dem Programm. Kampf, Emotionen und enge Spiele erwarten die Zuschauer. Das Duell scheint einmal mehr völlig offen. Sowohl die Alligatoren (Sieg zum Abschluss der Quali gegen Meister Köniz) als auch Chur (Sieg im zweitletzten Spiel gegen Qualifikationssieger GC Unihockey) zeigten sich zuletzt in sehr guter Verfassung. Die beiden bisherigen Derbys der aktuellen Saison wurden beide erst nach Überzeit entschieden. 1:1 lautet die Bilanz in der aktuellen Saison. Auch in der Abschlusstabelle der Qualifikation trennten die beiden Teams nur drei Punkte. Viel mehr Ausgeglichenheit geht fast nicht. Doch die Alligatoren dürfte eine Tatsache optimistisch stimmen. Zwar waren die Duelle meist ausgeglichen, doch gerade in wichtigen Spielen hatte Alligator meist die Nase vorne. So auch in der vorletzten Saison, als man eine extrem enge Serie mit 4:3-Siegen für sich entscheiden konnte. Einen grossen Einfluss hatte damals auch der Heimvorteil. Sorgt dafür, dass dieser Vorteil auch dieses Mal sticht und unterstützt die Alligatoren vor Ort. Anpfiff ist in der Sporthalle Lust in Maienfeld um 16:30 Uhr. Ein Erscheinen lohnt sich aber auch abgesehen vom Spiel und ganz besonders für Schwing-Fans.

Das erwartet Euch zusätzlich zu einem spannenden Derby-Fight:

  • 15:45 – 16:15 Autogrammstunde vom Bündner Spitzenschwinger Armon Orlik.
  • Grillbetrieb
  • Tippspiel mit tollem Preis (weitere Infos hier)

 

Vorverkauf fürs erste Heimspiel eröffnet

Die Daten der  Playoff-Viertelfinals stehen fest! Unser erstes Heimspiel findet am Samstag 2.März in der Turnhalle Lust in Maienfeld statt. Ab 16.30 werden die beiden Bündner Klubs ein erstes Mal die Klingen kreuzen. Der Vorverkauf für diese Partie ist bereits eröffnet.

Etwas ganz spezielles wird auch die vierte Playoff-Partie. Diese im Thomas Domenig Hallenstadion in Chur ausgetragen und von SRF live übertragen!

Alle Daten des Derby:
02.03.19: Malans – Chur, 16.30 Uhr, Heimspiel
03.03.19: Chur – Malans, 18.00 Uhr,
09.03.19: Malans – Chur, 17.00 Uhr, Heimspiel
16.03.19: Chur – Malans, 17.00 Uhr
17.03.19: Malans – Chur, 17.00 Uhr (evtl.), Heimspiel
22.03.19: Chur – Malans, 20.00 Uhr (evtl.)
24.03.19: Malans – Chur, 17.00 Uhr (evtl.), Heimspiel

Malans bereit für die Playoffs

Im letzten Spiel der Qualifikation zeigte sich Alligator Malans bereits in Playoff-Form. Mit einem 8:4-Sieg gegen Floorball Köniz schlossen die Herrschäftler die Vorrunde auf dem vierten Rang ab.

Nachdem die Alligatoren gestern auswärts bei Wiler in extremis verloren hatten (das 3:2 für Wiler fiel mit der Schlusssirene) mussten Malans heute gegen den Tabellendritten aus Köniz im Heimspiel dringend gewinnen, um nicht Gefahr zu laufen, das Heimrecht in der letzten Runde noch an Chur oder Uster zu verlieren.

Doch die Malanser liessen in dieser Partie nichts anbrennen. Anders als am Samstag geriet der Sieg gegen die Berner nie in Gefahr. Das Fundament für den Sieg legte Alligator bereits im Startdrittel. Die Herrschäftler spielten mutig nach vorne und kamen auch immer wieder zu guten Abschlüssen. Mit einem beruhigenden 3:0-Vorsprung konnte man in die erste Pause gehen. Getroffen hatten Camenisch, Veltsmid (wie so häufig mit einem platzierten Handgelenkschuss) und Eriksson-Elfsberg mit einem satten Schuss in der 17. Minute. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, war Malans doch das aktivere Team mit mehr gefährlichen Torszenen. Die Könizer taten sich im ersten Abschnitt vor allem auch schwer mit dem Malanser Pressing und fanden noch nicht wirklich ins Spiel. Ab dem Mitteldrittel gestaltete sich die Partie dann ausgeglichener. Nach einem Holperball in der 23. Minute verkürzte Iiskola Volley auf 3:1. Doch in der 34. Minute fasste sich der tschechische Internationale Lukas Veltsmid ein Herz und stellte mit einem platzierten Handgelenkschuss den drei-Tore-Vorsprung wieder her. Veltsmid sorgte mit einem tiefen Schuss in Richtung Tor in Überzahl dann auch gleich dafür, dass die Malanser ihren Vorsprung in der 45. Minute weiter ausbauen konnten. Buchli lenkte vor dem Tor sehenswert ab. Danach verkürzte Köniz zwar noch bis zur 56. Minute noch auf 6:3 und erhöhte in der Schlussphase den Druck auf Jonas Wittwer im Malanser Tor. Am Ende sicherten sich die Alligatoren aber mit einem 8:4 doch deutlich das Heimrecht.

Alligator Malans vs. Floorball Köniz 8:4 (3:0, 1:1, 4:3)
Turnhalle Lust Maienfeld, 490 Zuschauer. SR Preisig/Schädler.
Tore: 4. C. Camenisch 1:0. 9. L. Veltmid (D. Karlander) 2:0. 17. O. Eriksson-Elfsberg 3:0. 23. T. Iiskola 3:1. 34. L.Veltsmid (D. Karlander) 4:1. 45. R. Buchli (L. Veltsmid) 5:1. 50. S. Bolliger (J. Junkkarinen) 5:2 50. R. Buchli (C. Camenisch) 6:2. 56. J. Junkarinen (P. Doza) 6:3. 58. L. Veltsmid 7:3 59. Y. Pillychody (P. Doza) 7:4 60. D. Karlander 8:4
Strafen:  2mal 2 Minuten gegen UHC Alligator Malans. 3mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz

Alligator Malans: Wittwer; Berry, Veltsmid, Tromm, Camenisch; Obrecht, Gartmann; Karlander, Elfsberg, Nett; Hartmann, Buchli, Braillard ; Holenstein, Thöny, Bärtschi; Ersatz: Vogt, Vetsch Verletzt: Friolet, Bebi, Tarnutzer

Beste Spieler: L. Veltsmid (Malans), S. Bolliger (Köniz)

1 2 3 4 5 48